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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
78
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73eine so bedeutende Macht nicht halten, räumten die Stadt,die von den Franzosen wieder besetzt wurde und zogen sichmit ihren Gefangnen und ihrer Beute über die Elbe zurück.Da indessen auch die Franzosen nicht in Lüneburg ver-weilten, nahmen sie am 9. April abermals von dieser StadtBesitz, und sandten ihre leichte Reiterei auf Streifereien ausDie Kosacken kamen bis zu der Weser, waren in Celle, undbeunruhigten selbst Braunschweig und Hannover. Die Fran-zosen sahen sich endlich genöthigt, ernstlich gegen diese küh-neu Schaaren aufzutreten und rückten wieder vor. DieVerbündeten mußten jetzt über die Elbe abermals zurückund der französische General Sebastiani nahm dauernd Besitzvon Lüneburg und dem linken Elbufer *)Doch wagten die Franzosen wenigstens in Lüneburg nicht,Rache an den Bürgern zu nehmen, denn die Verbündetenhatten ernstlich gedroht, jede an den Lüneburgern verübteUnbill an den französischen Gefangnen wieder zu vergelten.Dies war der Erfolg der ersten Kriegsereignisse auf demlinken Ufer der Unterelbe.§. 5Wie schon oben erwähnt, hatte sich die Begeisterung fürdie Befreiung vom Joche der Franzosen zuerst im nördlichenDeutschland, in der sogenannten zweiunddreißigsten Militair-Division am lebhaftesten gezeigt. Die Vorfälle in Hamburgund Lüneburg haben wir bereits erzählt. Doch auch weiterhin nach Westen drang der Geist der Volkserhebung. AmAusfluß der Weser waren einige hundert Engländer gelandethatten Waffen gebracht und das Volk zum Aufstande gereizt*) Ende April.