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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
65
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65tragen sich die letzten Begebenheiten des russischen Kriegeszu. Der Rückzug der Franzoſen hatte an der preußiſchenund polnischen Grenze einen, wenn auch nur schwachen Halt-punct gefunden. Denn natürlich standen hier überall franzö-sische und Rheinbundstruppen, welche nicht mit in Rußlandgewesen waren, sondern den nöthigen Rückhalt gebildet hatten.Diese nahmen die in wilder Flucht aus Rußland zurückkom-menden Reste der großen Armee auf und boten den nachdringenden Russen wieder die Spitze. Allein sie konnten wenigmehr ausrichten, als die bisherige regellose Flucht in einengeordnetern Rückzug verwandeln. Mit Anfang des neuenJahres überschritten die Russen die preußische und polnischeGrenze. Durch den Abfall des preußischen Hülfscorps unterYork, war die Hauptstärke des französischen linken Flügelsgebrochen und sie mußten immer weiter zurück. ObwolPreußen eigentlich noch mit Frankreich verbündet war, sobetrachteten die Russen doch dasselbe nicht als feindliches Landund kündigten sich überall als Freunde an. Eben so wurdensie von den Preußen aufgenommen und überall mit Jubelbegrüßt. Auf dem Wege durch Preußen stießen die Russenauf zwei, von den Franzosen besetzte Festungen, Danzig undPillau. Danzig war zu stark besetzt und befestigt, als daßauf eine Eroberung der Stadt, in der Winterzeit, zu hoffenwar und wurde deshalb nur blokirt. Dagegen wurde dieBesatzung von Pillau zur Capitulation gezwungen und zog,zwölfhundert Mann stark, frei nach dem Rheine. Die Fran-zosen waren bis Posen zurückgewichen, als der König vonNeapel den Oberbefehl an Eugen, Vicekönig von Italienübergab und nach seinen Staaten abreiste. Obwol nunder wackere Eugen Alles anwandte, sich zu haltenso war dies doch unmöglich. Schon vor ihm waren die