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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
64
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64das Volk selbst stand in Waffen, zur Vertheidigung seinesHeerdes, seiner Freiheit, seiner Ehre, Alle beseelt von einemGedanken, dem Gedanken der Rache für erlittene Unbilden,dem Gedanken der Selbstaufopferung für die heiligsten Güterdes Menschen. Herrliche Zeugnisse sind uns übrig gebliebenvon der Begeisterung der damaligen Zeit in den Liedern derSänger, die Deutschen waren wieder die alten Deutschengeworden, welche einst die Römer besiegten sie zogensingend in den Kampf, und die Lieder eines Körner,Arndt, Schenkendorff, und wie sie alle heißen, nährtenfortwährend die heilige Flamme der BegeisterungDie Regierung, welche dem Drängen des Volksgeistesnachgab durch ihren Aufruf, und durch diesen Aufruf selbstden Volksgeist entfesselte, zum Handeln brachte und in dierichtigen Bahnen leitete, traf ihrerseits die besten VorbereitungenDie Gesetze der Verpflichtung zum Kriegsdienst wurden verbessertund diese Verpflichtung erweitert, die Landwehr wurde einge-richtet, und überall die regste Thätigkeit für Anschaffung vonWaffen und sonstigen Kriegsbedürfnissen entwickelt. Der Königstiftete den Orden des eisernen Kreuzes, nur bestimmt zuAuszeichnung der Krieger, die sich in dem bevorstehendenKampfe auszeichnen würden.So erstand ein zu Boden getretenes Volk aus eignerKraft wieder und aus eigner Kraft begehrte und kämpftees den großen Kampf mit der gefürchteten Macht des größtenFeldherrn.§. 5.Während Preußen sich rüstete, mit Rußland das Bünd-niß schloß, und endlich an Frankreich den Krieg erklärte