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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
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53was ihnen Noth that: Einigkeit und hatten sie früher überihr Pfahlbürgerthum das große Vaterland vergessen, so trat jetztder Name Deutschland in den Vorgrund und jeder echteMann trug ihn im Herzen, wie ein edles Heiligthum. Undwaren sie auch stumm, so verstand doch einer den Andernund manche gaben ihren Gedanken Worte und ihren WortenThaten und stifteten Vereine, deren Zweck war, die Ketten desVaterlandes abzuschütteln. Ein stiller Funke glimmte im deut-schen Volke, weiter und weiter, bereit in lichte Flamme auszu-schlagen, wenn die Gelegenheit käme. Und sie kam.Napoleons Macht bestand in der Liebe seines Volkesdem er für Freiheit den glänzenden Kriegsruhm geboten hatteder Ruhm war erschüttert bei dem Sturze des brennendenMoskau mit dem Ruhme wankte die Liebe der Franzosen,die erste Stütze seiner Macht. Aber noch weiter stützte er dieseauf ein unbesiegtes Heer, das ihn, den immer siegreichen Feld-herrn vergötterte er hatte den besten Theil seines Heeresin den Schneefeldern Rußlands gelassen, der zweite Pfeilerseiner Macht wankte.Noch war er Kaiser von Frankreich noch stand ihneine ungeheure Macht, ungeheure Hülfsmittel zu Geboteaber doch war jetzt der günstige Augenblick, mit ihm der Kampzu beginnen, wo er durch ungeheure Verluste, für den Augenblick wenigstens, geschwächt war. Jetzt oder nie mußte gehan-delt werden.Von Osten her zogen die Schaaren der Russen, den ver-triebenen Feind zu verfolgen. Sollte Deutschland die erzwungenen, von der Nothwendigkeit gebotenen Bündnisse mit Frankreich ehren, und für eine fremde Sache sich den Russen entgegenwerfen, für eine fremde Sache seine Söhne zur Schlacht-bank schicken, seine Fluren dem verheerenden Kriege Preis

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