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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
49
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49sich Rußland, mit der Türkei, gegen welche es eben Kriegführte, Frieden zu schließen, um alle Kräfte auf einem Punctevereinigen zu können. Dabei machte es große Aushebungenund die außergewöhnlichsten Rüstungen, so daß 300,000 Mannbereit waren, ihr Vaterland zu vertheidigen.§. 3.Von allen Seiten zogen die Heerschaaren des Gewaltigendurch Deutschland und Polen der russischen Grenze zu, erselbst aber eilte von Paris nach Dresden, wo er die Besucheder mit ihm verbündeten Fürsten empfing und von wo erselbst sein stolzes Heer leitete.Am 22. und 25. Juni 1812 erfolgte die Kriegserklärungund alsobald überschritten die Franzosen mit ihren Verbündetenden Niemen, den Grenzfluß Rußlands. Den äußersten rechtenFlügel des großen Heeres bildeten die Oesterreicher und dieSachsen, den äußersten linken Flügel die Preußen. DieRussen konnten eines Theils, andern Theils sollten sie, nachdem entworfenen Feldzugsplane nicht Stand halten, denn eswar beschlossen, Napoleon so weit als möglich in das Inneredes Landes zu locken, weil seine Lage, je mehr er sich vonseinen Hülfsquellen entfernte, desto gefährlicher werden mußteZwar fielen mancherlei Gefechte vor, allein die Russen wichenimmer mehr zurück. Smolensk versuchten sie zwar zu halten,allein es fiel *), und weiter und weiter drangen die Frauzosen in das ungeheure Reich vor. Bald aber fühlten sie dieFolgen der russischen Art Krieg zu führen. Denn diese steck-welche ſie ihren Rückzugten Städte und Dörfer, durchnahmen, in Brand und für die Franzosen wurde es immer) 17. und 18. August.