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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
42
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42gab ihnen dafür den Ruhm und als er besiegt wurde, sahensie sich betrogen. Dies wäre in kurzem Abriß der Gang derRevolution in Frankreich. Bei der Beurtheilung derselben sollman nicht ängstlich nach einem moralischen Maßstabe zu Werkegehen. Es gibt Zeiten in der Geschichte, wo dieser nicht aus-reicht, eben so, wie der Schiffer im Sturme nicht mit Ankerund Compaß ausreicht, sondern oft die verzweifeltsten Mittelanwenden muß, sein Schiff zu retten.Was nun die Wirkungen der Revolution nach außen hinbetrifft, so waren diese im Allgemeinen wohlthätig. Beinahealle europäischen Staaten waren in ihren Systemen u. s. w.veraltet. Für sie war die Revolution der äußere Anstoß, derdas alte Gebäude zusammenwarf, damit Platz für das Neue,Bessere wurde. So hat namentlich Deutschland aus allenKämpfen der Revolution das Bewußtsein seiner Kraft davongetragen, wenn es einig ist. Vieles ist anders geworden seitder Revolution, das Meiste besser.So viel im Allgemeinen über die Grundzüge zu einemUrtheil über die Revolution.§. 23.Jetzt noch einige Worte über den Mann, der bis jetzt imneunzehnten Jahrhundert am meisten von sich reden gemachtvon Napoleon. Auch von ihm gilt, was von seiner Zeitdas Urtheil über ihm ist der Nachwelt vorbe-halten.Napoleon wurde vergöttert, gefürchtet, gehaßt, geschmäht,verhöhnt, geliebt, betrauert, beſungen, kurz er erfuhr dasSchicksal aller Menschen, die auf einer hervorragenden Höhestehen. Es gab eine Zeit in Deutschland, wo man für einenVerräther gehalten worden wäre, hätte man von Napoleon

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