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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
37
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37Königreich, Illyrien, unter französischer Herrschaft. So unglück-lich der Ausgang dieses Krieges war, so lag doch in ihm derKeim zu spätern Siegen. Zum ersten Male regte sich jetztder Volksgeist in dem tief darnieder getretenen Deutschland.Die Unternehmungen Schill's, der merkwürdige Rückzug desHerzogs von Braunschweig, der heldenkühne Kampf der Tirolerund noch andere, minder bedeutende Unternehmungen der Art,zeugten von einer Volkskraft, die später die herrlichsten Früchtetrug, zeigten, daß die allgemeine Meinung die Fesseln Deutsch-lands fühlte und daß die Fremdherrscher Deutschland wol besiegt,doch nicht unterjocht hatten.§. 21.Napoleon stand auf dem Gipfel seiner Macht. Nie-mand widersprach ihm und willkürlich schaltete er mit Kronenund Grenzen, mit Fürsten und Völkern in Europa. Schonwährend des österreichischen Krieges hatte er den Kirchenstaat demfranzösischen Reiche einverleibt, ohne Rechtsgrund, selbst ohneeinen Schein dafür zu suchen. Der Pabst sprach den Bann-fluch über ihn und wurde dafür gefangen genommen. Dochweiter und weiter strebte der Gewaltige. Ein neues Großher-zogthum Frankfurt entstand auf sein Machtgebot, beherrschtvon dem Fürsten Primas (Dalberg), zum Erben bestimmtseinem Stiefsohne, Eugen Beauharnais, Vicekönig vonItalien. Von Holland verlangte er Dinge, die dessen Handelruiniren mußten. Der König von Holland, Napoleonseigner Bruder, widerstand und französische Truppen rücktenein. Da legte der König die Regierung nieder und entsagteder Krone zu Gunsten seines Sohnes. Allein Napoleonerklärte diese Entsagung für rechtlos und schlug Holland zudem großen französischen Reiche. Feierlich erklärte er, daßdieses französische Reich niemals die Grenzen des Rheines