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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
26
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26Erfolg. Nach mehreren Niederlagen, die ihnen die Franzosenunter Moreau beigebracht hatten, entschied die Schlacht beiHohenlinden ganz zu ihrem Nachtheile *). Oesterreich sa-sich jetzt zum Frieden gezwungen, der nach langen Unterhand-lungen am 9. Februar 1801 zu Lüneville geschlossen wurde.Er enthielt im Wesentlichen dieselben Bedingungen, wie derletzte zu Campo=Formio, nur daß das deutsche Reich nochweniger würdig auftrat, sondern seufzend den zwischen Oesterreich und Frankreich verabredeten Bedingungen beitrat, obschonsie die besten Rechte des Reiches verletzten. Auch Neapel,Portugal und Rußland schlossen in diesem Jahre Friedenso daß Frankreich es nur noch mit England zu thun hatte.Dieser unversöhnliche Feind, in dem Seekriege überall Sieger,der schon längst alle Colonien Frankreichs in fremden Welt-theilen erobert hatte, nahm jetzt auch Malta und, in Vereini-gung mit den Türken, Aegypten, obwol nach heldenmüthigerVertheidigung der Franzosen. Allein trotz dieser Siegeempfand es das dringende Bedürfniß des Friedens. SeineStaatsschuld hatte sich durch den Krieg ungeheuer vermehrt,sein Verfahren auf der See, alles Recht verletzend, hatte dienordischen Reiche empört und aufgeregt und es vermochte denKrieg nicht länger fortzusetzen. So kam denn endlich derFriede von Amiens zu Stande, **) in welchem es alle Erobe-rungen zurückgab. Da die Pforte sich auch mit Frankreichversöhnt hatte, war jetzt ein allgemeiner Frieden in Europa!In Deutschland waren die Verhältnisse durch den Frieden vonLüneville und die dadurch herbeigeführten Ausgleichungen nochverwickelter und haltloser geworden, überhaupt waren die neuen*) 3. December 1800.**) März 1802.