24die Hauptstadt und wandelten Neapel in eine parthenopäisch.Republik um *). Aber bald wandte sich der Sieg von denfranzösischen Fahnen. Das Heer, das unter Jourdan überden Rhein gegangen war, wurde von dem Erzherzog Karlinzwei Schlachten total geschlagen und über den deutschen Stromzurückgeworfen. In Italien fochten die Oesterreicher mit denRussen verbündet, gleich glücklich. Suwarow und Kranzschlugen die Franzosen überall. In Neapel brach ein Volks-aufstand los, unterstützt von Engländern, Russen und Türken.Die Franzosen mußten weichen, und wurden bis zur Vernich-tung geschlagen. Ganz Italien, mit Ausnahme Genuas warbald in österreichischer Gewalt, die parthenopäische Republikund die römische wurden aufgelöst und die alten Regierungenwieder eingesetzt, kurz alle Früchte des glänzenden FeldzugsBonaparte's waren verloren. Nur in Holland und derSchweiz vermochten die Franzosen sich zu halten. Allein jetztwo es galt, die Siege zu benutzen und kräftig zu verfolgen,kam Uneinigkeit unter die verbündeten Mächte, in Folge wel-cher Rußland vom Schauplatze abtrat. Dazu waren im InnernFrankreichs Veränderungen vorgegangen, welche den Dingenbald eine andere Gestalt gaben und alle die herrlichen, oft blu-tigen Siege der Verbündeten vergeblich machten.§. 14.Napoleon Bonaparte, der Liebling der Siegesgöttinwar nach Frankreich zurückgekehrt. Wie oben gemeldet, hattedieser General ein französisches Heer nach Aegypten geführtund dieses Land erobert. Unterrichtet von den Vorgängen inEuropa, von den Siegen der Verbündeten und der Schwächeder französischen Regierung kehrte er allein nach Frankreich*) December 1798.
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