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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
17
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17den unglücklichen Ludwig XVI. war dies von den schlimm-sten Folgen. Zu schwach, um sich der neuen Gestalt derDinge aufrichtig in die Arme zu werfen, zu schwach auch sieoffen zu bekämpfen, unterlag er der Gewalt der Umstände.Die Drohungen der Emigranten und der fremden Monarchenhatten das Volk erbittert und es entstand mehrfacher Auf-ruhr. Der letzte, am 10. August, endigte mit Erstürmung desköniglichen Schlosses, wobei Ströme Blutes vergossen wurden.Der König floh in die Mitte der Nationalversammlung undwurde suspendirt, endlich aber in ein Gefängniß gebracht. Diealte Nationalversammlung löste sich auf, und der erste Schrittder neuen, unter dem Namender Convent in der Geschichtebekannten, war, Frankreich zur Republik zu erklären.§. 10.Frankreich war also eine Republik, und damit der blu-tige, verderbenschwere Gang der Revolution entschieden.Denn in Zeiten derartiger Aufregung, bei einem Volke von25 Millionen Menschen, nach dem Umsturz aller altenFormen des Rechtes, müssen sich nothwendig Parteienbilden, die sich bis zur Vernichtung befeinden; die gewaltsameAufregung einer, durch langen Druck auch moralisch vernach-lässigten Nation, bis zu dieser Höhe gebracht, findet nur ingänzlicher Erschlaffung, in Ueberdruß ihrer selbst ihr EndeDie Reihe der jetzt folgenden Schreckensscenen eröffnete dieHinrichtung des Königs. Ludwig XVI. wurde vom Conventangeklagt und verurtheilt, mit Umgehung der Formen Rechtensund am 21. Januar 1793 fiel er als ein Märtyrer für dieSünden des Adels.Während dessen hatte der Krieg fortgedauert. Die Fran-zosen hatten Speyer und Mainz genommen, und Frankfurt