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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
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Friedrich den Großen, zwar oft geschwächt und in seinerEntwickelung aufgehalten, blühte das Land, reich an innernHülfsmitteln, durch die segensreiche Verwaltung der KaiserinMarie Theresie und ihres Sohnes, Joseph II. und warreich an innerer Kraft.Neben ihm stand Preußen. Durch den großen Geist sei-ner Regenten hatte sich dieses Königreich inmitten der euro-päischen Staaten seit 1640 aus einem kleinen Kurfürstenthumgebildet, siegreich gegen seine äußeren Feinde, stark und blühenddurch innere gute Verwaltung war es zu einer bedeutendenMacht erwachsen und hatte in kurzer Zeit eine bedeutendeStimme in den europäischen Angelegenheiten gewonnen. DerRegent des Landes war als deutscher Reichsfürst, Kurfürst vonBrandenburg, als europäischer Fürst, König von PreußenDas Reich stand in jugendlicher, geprüfter Kraft, nach dersegensreichen Regierung des großen Friedrich am Ende desvorigen Jahrhunderts.§. 5.Nach dieser kurzen Betrachtung der politischen VerhältnisseDeutschlands und der mit ihm eng verbundnen Staaten Oester-reich und Preußen, wird es auch nöthig sein, einen Blick aufdie bürgerliche Lage des Volkes zu werfen. Wenn sich dieMacht der anfänglichen Vasallen des deutschen Reiches immermehr zu einer fürstlichen Unabhängigkeit gestaltet hatte, so wardagegen das Volk immer mehr von der Theilnahme und demInteresse an politischen Dingen entfremdet worden. Die Reli-gionskriege waren die letzten Ereignisse, an denen das Volkselbst lebhaften Antheil nahm. Nach ihnen trat eine allgemeineErschlaffung und Gleichgültigkeit desselben dagegen ein und da