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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
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dasselbe in Frankreich immer mehr unterdrückt *), so daßzuletzt aus den anfangs mächtigen Lehnsträgern ein von demKönige abhängiger Adel, eine blos bevorrechtete Klasse vonStaatsbürgern entstand. Diese ganz entgegengesetzte Entwicke-lung des Lehnswesens in diesen beiden Staaten ist der Grund-zug ihrer Geschichte im Mittelalter und in ihr liegen dieUrsachen zu den großen Begebenheiten, welche in der letztenHälfte des vorigen Jahrhunderts ihren Anfang nahmen undihr vorläufiges Ende im Frieden von 1815 fanden. Betrachtenwir diese Entwickelung genauer, so finden wir anfangs dasdeutsche Reich als das erste und mächtigste Europas. Diedeutschen Kaiser **) dehnten ihre Herrschaft über Italienaus, ihr Spruch galt in der Schweiz, in Belgien, Lothringen,Holland, dem Elsaß, alles noch Theile von Deutschland, vorihrer Macht erzitterten die Ungarn und später die Türken,und Europa sah in dem deutschen Kaiser den ersten Fürstender Christenheit. Allein nach und nach verfiel diese Macht,und dazu wirkten verschiedene Ursachen zusammen. Abgesehenvon dem fortgesetzten Kampfe mit den Päbsten, abgesehen davon,daß ein schwacher Kaiser mehr verdarb, als drei kräftige gutmachten, abgesehen davon, daß die Religionsstreitigkeiten vomsechszehnten Jahrhunderte an innern Zwiespalt in das Reickbrachten (der schmalkaldische, der dreißigjährige Krieg), abge-sehen davon, daß seit der Entdeckung Amerikas andere, seefah-rende Nationen***) durch die Besitzungen in fremden Welttheilen*) Vorzüglich seit Ludwig XI. von 1461 bis 1483.**)Richtiger gesagt, deutsche Könige. Der Titel Kaiser kamihnen eigentlich von Rom aus zu, sie erhielten ihn durch dieKrönung daselbst und waren eigentlich römische Kaiser unddeutsche Könige.***Spanien, Portugal, England.