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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
VIII
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VIIIDavon waren vor dem Feinde geblieben 2217 Mann.Verwundet10,127Vermißt und gefangen . . . . . 4143-Krank, ermattet, in den Lazarethen . 9737-Geschütze brachte dieses Corps von 72 nur 42 mit an denRhein, die sämmtlich mit geflickten Rädern und Achsen derAusbesserung dringend bedurften. Die Kleidung und Bewaff-nung der Soldaten war im jämmerlichsten Zustande, Schuhefehlten gänzlich *). Die größten Zahlen verringern sich dem-nach unbeschreiblich rasch im Kriege.Die Stärke der verschiedenen Heerabtheilungen bei deneinzelnen Völkern ist verschieden. So beträgt ein preußischesRegiment 3000 Mann, ein englisches nur 800. Ein Reiter-Regiment übersteigt nirgends die Anzahl von 600. Auch indieser Beziehung muß man sich in Acht nehmen, aus Angabennach Regimentern überall auf gleiches Zahlenverhältniß zuschließen.Mehr in das Einzelne einzugehen ist hier nicht am Orte.Doch mögen diese wenigen Andeutungen hinreichen, den Leserauf das Wesen der neuern Kriege aufmerksam zu machen, undihm manches zu erklären, was sonst sich nicht leicht zusammenreimen läßt.Ich habe mich im Texte nirgends auf Quellen berufen,obschon dies vielleicht dem Buche das Ansehen von Gelehrsam-keit und großem Studium gegeben hätte. Dennoch mag ichhier nicht unerwähnt lassen, daß mir das treffliche Werk:Napoleon im Jahre 1813, politisch und militairischgeschildert von Karl Bade von großem Nutzen gewesenist, eben so, wie die Werke des Generals Clausewitz für*) Da in diesem Zustande mehr oder weniger sämmtliche ver-bündete Armeen an den Rhein kamen, so erklärt sich vonſelbſt, daß ſie nicht gleich nach Frankreich marſchirten,sondern einer Erholung von mehrern Wochen dringendbedurften, um den Feldzug fortsetzen zu können. Der Vor-wurf mangelnder Energie bei den Bundesfürsten ist alsoungegründet.