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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
IV
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die Schwierigkeit geschichtlicher Darstellungen kennt, wirdmir seine Nachsicht nicht versagen. Ich habe nun allenRedeschmuck, allen Versuch zu einer glänzenden Darstellungvermieden, habe die Thatsachen einfach berichtet, ihren Zusam-menhang nachzuweisen gesucht und mich bestrebt, die Uebersichtderselben zu erleichtern. Da nichts so sehr das Gedächtnißverwirrt, als eine Anhäufung von Zahlen und Namen, sohabe ich absichtlich Zahlen= und Namenangaben ver-mieden, wo dies der Deutlichkeit keinen Eintrag that, unddieselben oft unter den Text in Anmerkungen verwiesen. DieBegebenheiten, welche auf die Entscheidung keinen wesentlichenEinfluß hatten, habe ich absichtlich nur kurz berührt, dennwer nicht Geschichtsforscher ist, braucht eben nicht Allesausführlich zu wissen, wenn er nur die Hauptsachen richtigkennt. Daß ich mich bestrebt habe, die Wahrheit unpar-teiisch zu berichten, verstand sich wol von selbst. Dies sindetwa die Grundsätze, die mich bei meiner Arbeit geleitethaben.Einige Andeutungen über den Charakter der jetzigen Krieg-führung dürften hier noch an ihrem Platze sei. Es ist fürjemanden, der mit der Art und Weise unserer Kriegführungnicht bis in's Einzelne vertraut ist, sehr schwierig, sich aus,einer gewöhnlichen Beschreibung ein richtiges Bild einesKrieges, einer Schlacht zu entwerfen. Die gewöhnlichen Aus-drücke bei Beschreibungen machen das Verhältniß von Raumund Zeit gar nicht anschaulich. Bei dem WorteAngreifenz. B. denkt man unwillkürlich an einen Kampf in größterkörperlicher Nähe, an ein Handgemenge, und doch kommt esdazu selten; bei dem AusdruckeTruppen heranziehen fälltes niemandem ein, daß bei diesem Heranziehen oft Stundenvergehen.Die Schlachten unserer Zeit beginnen immer mit demFeuergefecht. Das Geschütz schießt auf eine Entfernung von2000 Schritten mit Kugeln und wenn es vorgeht, auf 800,600, 400 Schritt mit Kartätschen. Die Infanterie beginntihren Angriff damit, daß sie eine Masse von Tirailleursvorsendet, die das Einzelfeuer eröffnen; das Massenfeuer