.Ueber Luxemburgs rühmliche Vertheidigungdurch Feldmarschall Bender 1794 u. 1795 nebsteiner Biographie dieses ehrwürdigen Vete-ranen der K. K. Armee und einem Vorposten-gefecht im Münsterschen, 13. März 1795.Als die östreichischen Armeen im Spätjahr 1794 sich ge-nöthigt sahen, das linke Rheinufer ganz zu räumen; so sahsich dadurch auch die unbezwingliche Festung Luxemburg dergänzlichen Umzingelung von fränzösischen Streitkräften undihrem Schicksal überlassen, jedoch einem der bewährtesten er-graueten Krieger, dem Feldmarschall von Bender anvertraut,einem Feldherrn, der schon oft unter Oestreichs Fahnen mitseinem Blute seine Tapferkeit und Treue besiegelt und beson-ders auch bei der Revolution der Niederländer nicht nur dieeben erwähnte Feste dem Haus Oestreich erhalten, sondernauch im offenen Felde die Insurgenten (bei St. Hubert) wackerzurückgeschlagen und nun schon dem fünften Monarchen deröstreichischen Staaten berufen war, dieselbe Treue und An-hänglichkeit zu bewähren, wovon er in mehr als sechszigDienstjahren so manche rühmliche Beweise geliefert hatte.Luxemburg war aber auch besonders für unser rechtesRheinufer in dem Betracht eine Schutz=Feste, daß, in so langesolches noch behauptet wurde, die Franzosen an keinen Rhein-übergang denken durften, wie sich hier im Verfolg erklärenwird. Gehörte doch die Hälfte ihrer Streitkräfte dazu, einenso tapfern Commandanten und eine so brave Besatzung wiediejenige von Luxemburg war, einzukreisen und abzuhal-
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Denkwürdigkeiten aus den Kriegsbegebenheiten bei Neuwied von 1792 bis 1797 : in übersichtlichem Zusammenhang mit gleichzeitigen Kriegsereignissen in den Rhein- und Niederlanden [et]c. [et]c. ; nebst Beilagen, darstellend die Belagerung und Gefechte von Mainz [et]c., die standhafte Behauptung Ehrenbreitsteins und andere gleichzeitige Begebenheiten mit besonderer Beziehung auf das hierbei rühmlich betheiligte kurcölnische Regiment und andere Reichstruppen
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