9fehl des damaligen Kaisers von Frankreich, Napoleon, ge-waltsam von Rom weggeführt und gezwungen, sich zuerstnach Savonna in Italien, und später nach Fontainebleau inFrankreich zu begeben, wo er bis zu den ersten Monatendes Jahres 1814 seiner Freiheit beraubt blieb. Von den Car-dinälen wurden einige eingekerkert, einige aus dem Kirchen-ſtaate verwieſen.In den Jahren 1792 bis 1804 wurden mehre Völkund regierende Fürsten Europa's durch die Kriegsheere Na-poleons vieler ihrer Kostbarkeiten beraubt und die Regentenihrer Würden entsetzt. Nachdem nun im Jahre 1813 fastalle noch bestehende Fürsten Europa's und fast alle europäi-sche Völker sich gegen den Kaiser der Franzosen verbündetund ihre Kriegsheere einen großen Theil des französischenKaiserreichs erobert hatten, setzte Napoleon in den ersten Mo-naten des Jahres 1814 den Papst und die gefangenen Car-dinäle wieder in Freiheit, worauf diese und die verwiesengewesenen Cardinäle ungehindert nach Rom zurückkehrten.Genige Wochen später, im Monate April 1814 zogen diesiegreichen, verbündeten Monarchen in Paris ein. Der Kai-ser Napoleon wurde entthront, der rechtmäßige König vonFrankreich, Ludwig XVIII., und alle die durch die revolutio-naire französische Regierung ihrer fürstlichen Würden entsetz-ten Regenten traten wieder in den Besitz derselben; und imJahre 1815, nachdem der Kaiser Napoleon vergeblich ver-sucht hatte, das französische Land wieder zu erobern, wurdeder Friedenstractat von Wien abgeschlossen, vermöge dessendie französische Regierung alles den Fürsten und den Völ-kern früher Geraubte zurückerstatten mußte. Durch diesen
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Offener Brief an Se. Majestät den jetzt regierenden König von Preußen Friedrich Wilhelm IV. und an alle Nichtkatholiken Europa's, in welchem dieselben an die nothwendige Einkehr in den Schooß der katholischen Kirche gemahnt werden, ... : mit Bezug auf die Offenbarungen der h. Hildegard ...
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