dig haben, so einrichten, daß sie weder an Le-bensunterhalt noch auch an Kleidung Mangelhaben.Im Jahre 1802 schlossen die höchste Person des geist-lichen Standes, nämlich der damalige regierende Papst PiusVII., und die höchste Person des weltlichen Standes in Frank-reich, nämlich der erste Consul der französischen Republik,Napoleon Bonaparte, ein Concordat, nach welchem der fran-zösische Staat zum Lebensunterhalt der Geistlichen und zurHerbeischaffung alles dessen, was sie zur Ausübung der Re-ligion noch sonst bedurften, jährlich eilf Millionen Francszahlen mußte. Von vielen Gemeinden wurde festgestellt, daßjährliche Beiträge zu demselben Zwecke aus der Gemeinde-casse hergegeben werden sollten; selbst von vielen hohen undniederen Privatpersonen wurden hierzu Vermächtnisse und Schen-kungen ausgeworfen. Durch alle diese Verordnungen underfügungen fand sich die Geistlichkeit geordnet, und, wassie nothwendig gebrauchte, so eingerichtet, daß sie weder anLebensunterhalt noch an Kleidung Mangel leiden mußte.3. Wenn die Geistlichkeit zurückgekehrt ist,werden die Sachen sich so zum Bessern wenden,daß jeder Theil in seiner Richtigkeit besteht,und auch die Freien kehren zur Ehre ihrer Frei-heit und die Diener zur schuldigen Unterwür-figkeit zurück.Die Geistlichkeit d. h. der Papst und die Cardinäledie Freien d. h. die rechtmäßigen Staatenregenten; dieDiener d. h. die Völker.Im Jahre 1809 wurde der Papst Pius VII. auf Be-
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Offener Brief an Se. Majestät den jetzt regierenden König von Preußen Friedrich Wilhelm IV. und an alle Nichtkatholiken Europa's, in welchem dieselben an die nothwendige Einkehr in den Schooß der katholischen Kirche gemahnt werden, ... : mit Bezug auf die Offenbarungen der h. Hildegard ...
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