127Lied 147.4. Welt, tod, teufel, sünd hen Jns himmmlische vaterlandIn das schöne paradeis, Dreinhölle, Unser eigen fleischblut:Plagen stets hier der schächer thät sein reiß, Wollestufre seele, Lassen uns bey kei= mich, HErr! dahin führen, Undm muth. Wir sind voller angst mit höchster klarheit zieren.8. Ob mir schon die augenplag, Lauter kreuz sind unbrechen, Das gehöre gar ver-tag: Wann wir nur gebohwerden, Findt sich jammer schwindt: Und mein zung nichtmehr kann sprechen, Der verstandkung auf erden.sich nicht besinnt, Bist du dochWann die morgenröth hermein licht, mein hort, Dasleuchtet, Und der schlaf sichen mir wend't; Sorg und kum=leben, der weg, die pfort: Duer daher streichet, Müh findt wirst mich selig regieren, Undan allem end. Unsre thränen die bahn zum himmel führen.9. Laß dein'n engel mit mird das brod, So wir essen frühfahren Auf Elias wagen roth.ſpat. Wann die ſonn nichtMeine seele wohl bewahren,thut scheinen Ist nur lauWie Laz'rum nach seinem tod,klag und weinen.Laß sie ruh'n in deinem schooßDrum, HErr Christ! duErfüll sie mit freud und trost,gensterne, Der du ewiglichBis der leib komm aus der erdegehst: Sey von mir jetzundferne, Weil mich dein Und mir ihr vereinigt werde10 Freu dich sehr, o meine seele!hat erlößt: Hilf, daß ichried und freud Von der Und vergiß all noth und quaal:nehm abscheid. Ach! sey, Weil dich nun Christus, deinmein licht und strasse, Mich HErre, Ruft aus diesem jam-stand nicht verlasse. Imerthal; Seine freud und herr-In dein seite will ich fliehen, lichkeit Sollt du sehn in ewigmeinem bittern todesgang:keit, Mit den engeln jubiliren,ich dein wunden will ich zie=Jn ewigkeit triumphiren.II. Vom jüngsten Gericht.147Mel. Nun freut euch Christen insgemein,ls JEsus Christus in die welt Zum ersten mahlHat er liebreich sein amt bestellt Zum nutz und trostekommen,Von herzen, ja recht brüderlich, Hat derfrommen:treue Heiland sich Der fünder angenommen.Der frommen schaar ihn freu-gann aber er zum andernmalnenschen wird erscheinen: dig sehn, Die bösen aber weinen.3. Der HERR wird richtenill er richten ohne zahl Diesamt den kleinen. Diesnach gebühr, Was lebt, undwärwelt wird vor ihm stehn,
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2 (1784) Verfassend die vornehmsten Glaubenslehren und Lebenspflichten in 150 auserlesenen Liedern ... Martini Lutheri, Joachimi Neandri, u. andrerer ... Männer
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