126Lied 146.3. Ob gleich süß ist das leben, leide, Doch tröstet michDer tod sehr bitter mir; Will ich muth, Daß wir in grossensarmich doch ergeben Zu sterben den Zusammen kommenwillig dir: Ich weiß ein besser Und bleiben ungescheidenleben, Da meine seel fährt hin: dem himmlischen thronDes freu ich mich gar eben; 7. Euch segne Gott der HErnSterben ist mein gewinn.Ihr vielgeliebten freundMein3. Der leib zwar in der erdenstraurt nicht allzusehreVon würmern wird verzehrt:stod, wie gut ihrs meynt: BleDoch unsre haut wird werdenspest in dem vertrauen, DaßDurch Christum neu verklärt, in kurzer zeit Einander wiederGanz leuchten, als die sonne, schauen Werden in ewigkeitUnd leben ohne noth In him-| 8. Zuletzt ich mich ganz wmels freud und wonne, Was Zu dir, HErr Christ allein;schad't mir denn der tod? mir ein seligs ende, Send mit5. Die welt mein herz willsdein engelein; Führ michneigen Zu bleiben länger hier, ewig leben, Das du erworbenSie pflegt mir auch zu zeigen, hast, Du wollst mich überhebenEhr', geld, gut, all ihr zier; Der schweren sündenlast.Doch ich das gar nicht achte, 9. Hilf, daß ich ja nicht weichtEs währt ein kleine zeit, Das Von dir, HErr JEsu Christhimmlisch ich betrachte, Das Dem glauben stärke reichbleibt in ewigkeit.mir zu aller frist; Hilf mirdein6. Wann ich auch gleich nunsterlich ringen, Das durchscheide Von meinen freunden trost ergetzt, Ich frölich mög-gut, Das mir und ihn'n bringt singen: Es ist vollbracht, zuletztMelod. Psalm 42. 146.Simon Graff.Und vergis allreu dich sehr, o meine seele!Weil dich nun Christus dein Herre, Ruft aus diesemnoth und quaal, Aus trubsal und grossem leid Soltsam= mer=thal.du fahren in die freud, Die kein ohr hat nie gehör-Und in ewigkeit auch wähle2. Tag und nacht hab ich ge | 3. Denn gleich wie die roserufen Zu dem Herren meinen stehen Unter dornen spitzig garGOTT: Weil mich stets viel Also auch die Christen gehen,kreuz betroffen, Daß er mir hülf In angst, trübsal und gefalaus der noth Wie sich freut ein Wie die meereswellen sind, Un#wandersmann, Wann er den ter ungestümmen wind;weg enden kann: So hab ich ist allhier auf erden Unser laufgewünschet eben, Daß sich en= voller beschwerden4. Will-den mög mein leben,
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2 (1784) Verfassend die vornehmsten Glaubenslehren und Lebenspflichten in 150 auserlesenen Liedern ... Martini Lutheri, Joachimi Neandri, u. andrerer ... Männer
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126
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