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2 (1784) Verfassend die vornehmsten Glaubenslehren und Lebenspflichten in 150 auserlesenen Liedern ... Martini Lutheri, Joachimi Neandri, u. andrerer ... Männer
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102
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102Lied 116 117stäubet für dem wind; Im augenblick er oft bezDer sünden sold, und stirbt geschwind.2. O thorbeit! daß die blumesstiglich zu siehn; Bald fällstmeinet Zu blühen lang mit stol=ein, bedenks, ich bitte, Eh duzem pracht; Des morgens sie meynst, kan das geschehn.vortreflich scheinet, Des abends 5. O trägheit! daß du nichtliegt sie schon veracht't.kennest, Du seyst ein schatte,3. O blindheit: daß der dampfund wind. Mit wahrheit du diezu bleiben. In freyer luft sich nichtes nennest, Du leichtes blattbildet ein! In einem huy kan du eities kind.ihn vertreiben Der warmen son- 6. O elend! GOtt dir widerstenen klarer schein.Wo du mit trotz dich bläfest an4. O schwachheit! daß die lei=Hoffärtigen GOtt gegen gehmern hütte. Noch vorgiebt, ve=Ach fünder! sunder merke draufe) Von der Selbstverläugnung116.Joach. NeandeMelod. Psalm 100.Cstarker GOTT! o seelenkraft! O liebster HEo lebenssaft! Was soll ich thun, was ist dem wGebeut, ich will dir halten still.2. Ich kan ja nichts, das weist, Fleuß doch in meine seel hindu wohl, Auch weiß ich nicht, Ey kehre bey dem fünder einwas ich thun soll; Du kannst5. Die zeit ist böß und falallein verrichten dies, Du weistvoll, Ich weiß nicht, wiees auch allein gewiß.leben soll; Du bist ein3. Rath, kraft, held ist nieder groß von rath, Du bistmand als du; Rath giebest du in GOtt, der stark von thatstiller ruh; Kraft bist du auch6. Was willt du, HErr! dasin höchster noth; Held ist deinige mir: Ich klopf, ach! thunam, o wunder GOtt!auf die thür: Ich ruf und schon4. Du fels des heyls erhalte mich| du hoͤrst es wohl, Was will:Du lebensstrom, fleue mildiglich, HErr! daß ich thun sollVerläugnung eigener Weisheit.17.Joach. NeanderMel. Lied 71. Zeuch mich, zeuch mich, ꝛc.2Wes mit allem was da scheinet Irrdisch.Was mich nicht mit dem vereinet, Dem der lin