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2 (1784) Verfassend die vornehmsten Glaubenslehren und Lebenspflichten in 150 auserlesenen Liedern ... Martini Lutheri, Joachimi Neandri, u. andrerer ... Männer
Entstehung
Seite
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Lied 100.3. Wann ich betrübt zurückge=war wider dich, Mein eigen herztak An meiner kindheit jahre; verführte mich, Ich brachtebeld ich mich aufrichtig kränk, sünd und gräal zu hauf, Vonich so eitel wäre, Jch lief mit jugend auf War ganz verderbtsem unverstand, Dein wille mein lebenslauf.5. Mit jahren wurd die sündea mir uabekant, Das böse wustfallzuwohl, Ganz blind und toch groß, Brach aus gleich wasser-ht ich das maaß der sünden sluthen, Gleich wie ein pferd,ell.das zäumeloß, Nicht achtet3. Wann mich die ruth zumsspor und ruthen: In hofart,neid und üppigkeit, Wild undguten trieb, That ichs doch wiewir willen Aus furcht der straf, unbändig jederzeit, Unreine her-d nicht aus lieb. Must ich denzenslust mich trieb Von deinerlieb; O HErr! die sünden mitim erfüllen: Ich sollt in weißvergieb.wachsen auf, Und fangen an6. Der sünd von meiner jugendglaubenslauf, In gnad undter nehmen zu, Zur seelenruh; auf, Und frechen übertrettung,de hHErr! was ich that,! Gedenke nicht, zu dir ich lauf,HErr! meiner seelen rettung.issest du.Ich konnte meiner boßheit | Loͤsch aus, HErr JEsu! durchMit lügen schön bedecken: dein blut, Und mach das schuld-kleine herz war voller register gut: Viel mächtiger istwenk, Mich konnte nichts ideme gnad, Ais meine that,schrecken: Mein ganzes thun Die deinen Geist betrübet hat.c) Zuflucht zum Gnadenthron.Joh. Goldel.100ch GOtt und Herr! Wie groß und schwer Sindein begang'ne funden: Da ist niemand, Der helfen kam,In dieser welt zu findentief ich gleich weit Zu die= schone dort, Und laß mich hiezeitBis an der welt ihr wohl büssen.2, Und wollt loß seyn Des 5. Gib, HErr! geduld, Ver-zes mein, Würd ich dochsigib die schuld Gib ein gehorsamherze: Laß mich nur nicht,nicht wenden.Zu dir flieh ich, Verstoß Wies oft geschicht, Mein heilnicht, Wie ichs wohl habtmurrend verscherzen.ienet. Ach GOtt! zürn 6 Handel mit mir Wies dünketbt! Geh nicht ins g'richt, dir, Durch dein gnad will ichs lei-in Sohn hat mich versöhnet. den, Laß mich nur nicht Dort e-Solls ja so seyn, Daß strafwiglich Von dir seyn abgescheiden.7. Gleichwie sich fein Ein vö-pein Auf sünden folgen müsF 5So fahr hie fort, Und