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Gedichte eines Rhenanen
Entstehung
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126
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26XXI.Confession.Ich hab' die Freiheit stets bekennet offen,Und mochte nie im Rath der Flachen weilen,Kein Pöbel kann des Herzens Wunden heilen,Kein Zwinger kann uns geben was zu hoffen.Den schönsten Wimpern Thränen oft enttroffenFür Freiheit, deren Spur man nicht kann feilenVom Estrich der Palläste weg, der steilen,Worin vom Sklavenblut Tyrannen soffen.Doch mich und meinen kecken Muth besiegenSoll kein Tyrann, und lieber will ich sterbenAls unter seinem Scepter sanft mich schmiegen.Er möge dann mich suchen zu beerben:Mein Gold, das ich, ich weiß nicht wo hab' liegenMein Weinglas, das schon längstes fiel in Scherben!XXII.An die deutschen Fürsten.Wollt ihr zu eurem Hofrath mich erkühren,So thut es bald, denn ich will mich beweiben,Ein junger Dichter kann nicht ledig bleibenUnd muß sein stolzes Weib nach Hofe führen.