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Gedichte eines Rhenanen
Entstehung
Seite
127
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O, welche Lust, als Hofrath sich zu spüren!O, welche Wonne, sich am Glanz zu weiden,Und wie die Tiek und Dingelstädt zu schreibenUmschimmert von Lakay'n mit gold'nen Schnüren!Wie folgte dann die Welt getrost den Dingen,Wenn sie so gut berathen wüst' die ThroneVon Geistern, welche haben Dichterschwingen.Wir — heil'ge Trias — würden dann zum LohneDie schönsten Zeiten der Romantik bringen,Dem Volk zum Heile und zum Schmuck der Krone!XXIII.Ein Pilger zieh' der Dichter durch das Land,Zu kränzen, was er Schönes find't hienieden:Er kämpfe mit der Laute für den FriedenUnd halte rüstig in dem Kriege Stand.Mit ihm des Schönen Freund geh' Hand in HandUnd wem der Sinn ist für die Kunst beschieden,Nur von den Flachen werde er vermieden,Die in der Dichtkunst sehen leeren Tand.Gar wen'ge Gönner gibt's der Poesien,Die förderen, gleich Sonnen, ihre Saaten,Durch holde, theilnahmvolle Sympathien,