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Gedichte eines Rhenanen
Entstehung
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117
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117.IX.Die Vögel singen: Freuet euch des Lebens!Die Rose sprüht: O; Menschenkind, genieße!D'rum schiff' ich nach der Liebe gold'nem Vließe,Als Argonaute, jugendlichen Strebens.O, laß dein Herz bald zauberischen WebensOb deiner Lippen schönem Purpur fließen;Ich möcht', wie Adler zu dem Lichte schießen,Nach deines Busens Schwäne zieh'n ergebenst!Leg' deiner Seele heil'ges Buch mir offenVor Augen, daß ich d'rin kann klärlich schauen:Was ich zu fürchten hab' und was zu hoffen!Ich führ' dich dann durch dichterische Auen,Die stets von Honig und Ambrosia troffen,Vom Land der Knechte in der Freiheit Gauen!X.Die Freiheit ist ein herrliches Gebilde,Ein Schiff, geſandt aus wonnigen Geſtaden,Ein Bote, der mit Hoffnungen beladen,Ein Engel aus dem himmlischen Gefilde...Ein Held, der mit Herakles starkem SchildeEin König unter Königen voll Gnaden