116O, Schönste aller himmlischen Walkyren,Wenn du nicht bist die glätteste der Schlangen.Frag' nicht, ob ich mit dir gern wär' vereinigt?Ich pflückt' im Lauf der HyperionidenDas Schönste gern, doch habe ich bescheinigtDaß, wie ich sehn' mich nach dem Ehefrieden,Ist er mit heil'ger Freiheit nicht vereinigt:Kämpf' ich allein fort bis zum Tod hienieden.VIII.Laß mich, wenn meine Seele will veröden,Aus deinen Augen neue Flammen ſchlürfenWir werden uns wie Freunde lieben dürfen,Wenn uns der Welt Geschick auch trennt, der spröden.Jedoch entfleuch der Flachen Rath, der schnöden,Die gern das Hohe in die Tiefe würfen,Nie selbst ins Reich der Schönheit kommen dürfen.Weil sie zum Pöbel zählen nur, zum blöden.Laß mich für deinen Busen Blumen pflücken,Mit diesen Rosen deine Stirne kränzen,Mit diesen Myrthen deine Haare schmücken,Mit diesen Lorbeern deine Brust umglänzen;Doch möcht' ich lieber Mund an Mund dich drückenUnd athmen das Arom von tausend Lenzen.
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