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Gedichte eines Rhenanen
Entstehung
Seite
83
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83Weh' dir, freche Sclavenzunft,Die stets gegen Freiheit streitetHöhnend Gott und die VernunftUnd sich Schande nur bereitet!Welcher treffen soll der FluchNoch des kommenden Geschlechtes,Deren feinſter Frack iſt TuchNur des schandenvollsten Knechtes!Velche ſchleicht voll arger LiſtDenn ihr Gott ist — Egoismus,Und ihr Herr und Heiland istNur der Armen — Pietismus!Ihre ganze WissenschaftIst des dummen Pöbels Glauben,Ihre ganze ZauberkraftIst, den Menschengeist zu schrauben!Doch, wie sie auch spreizet sichGegen jeden GötterfunkenUnseres freien Geistes: ichStreite gegen diese Unken:Warte lang, o schönes Kind,Mich in ihrem Dienst zu sehen,Schön biſt du, wie Engel ſind,Doch du kannst mich nicht verstehen!