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Gedichte eines Rhenanen
Entstehung
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84Könnt' ich wünschen: wärst du mein!O, wie wollt' ich Küsse saugen!Doch du liebst nur Pracht und Schein,Und ich soll zu dienen taugen!Dieses kann' ich nimmermehr,Lieber sterb' ich im GefechtGegen ein TyrannenheerAls zu leben, wie ein Knecht!Istambul.Ich wende oft den Blick nach Iſtambul hin,Wo baldigst droht ein KriegesgewittersturmAlban'sche Räuber trinken jubelndIn Macedonien Ströme BlutesDer Christen, plündernd und schändend dieGeweih'ten Stätten unseres Brüdervolk's:Aufbrüllend, raubgiervollen GrimmesBösen Verlangens verwildernd gänzlichDie Gräuel häufend in den Gesilden ringsWo einst die macedonischen KönigeDie Welt beſiegen lernten, wo jetztHerrscht des Moslemim Fanatismus!