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Gedichte eines Rhenanen
Entstehung
Seite
82
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Drob mit himmlischem GefiederLeuchtend schwebt Jehovah's Hand:Und bringt seine Schiffer wiederNach dem theuren Vaterland!Phantaste.Gerne ſäng ich frei und frankWie im Blumenhain die Vögel:Dann ſchöll' luſtig mein GeſangUnd das Herz schwöll' wie ein Segel;In dem ſchönen, grünen WaldIn der weiten, blauen Ferne!Aus dem Banne der GewaltIn dem Bann der gold'nen Sterne!Doch erstickt oft Zwang die BrustEines ächten, deutschen Dichters,Der sich keiner Schuld bewußtKühn darf ſpotten des Gelichters,Das den Menschen heißen will,Gleich den ſtummen Marionetten,Sich zu schmiegen fromm und stillHundeschwenzlerisch an Ketten.