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Gedichte eines Rhenanen
Entstehung
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65Doch fühl' ich andre jetzt und bess're Triebe!Ich mag den Kuß nicht deiner Liebe saugenUnd ruf dir lieber zu — ein ernstes Nein!Schwarz ist dein Herz gleich deinen schwarzen Augen!O Gott der Liebe, laß mich Bess're frei'n!.Erinnerung an C. L. Immermann..Bevor ich nach der Britteninſel reiſte,Vohin mich rief des Lehreramtes Pflicht;Der alte Rhein, der winterlich beeiste,Erglänzte mit christall'nem Angesicht:Sah ich den Dichter jugendfrisch erblühen,Aus seinen Augen leuchtete der Geist,Doch seinem Munde wollt' kein Wort entfliehen,Das himmelan zu gold'nen Sternen reißt;Er schien mir abgemessen, sinnig, streng,Sein Dichterstübchen ward mir allzueng.Und ich verließ, worin er sich verschanzte,In Einsamkeit, der Villa todte Pracht,Und zog zu Schiff, das bald auf Fluthen tanzte,Nach London hin, vom Schicksal angelacht.Es einigte ein ganzes Weltgetriebe,.Die große, reiche Meereskönigin;