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Jakobe von Baden : Schauspiel
Entstehung
Seite
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153Sybille.Bald schlägt die Glocke. Trinkt!Jakobe(ihren Muth wieder gewinnend).Verworfnes Unweib!Sybille.Trink, befehl' ich!Dein Trotz noch nicht gebrochen?Wo nicht, so wink' ich Jenen, und du schwimmst,qualvoll durchbohrt, in deinem Blut.Jakobe(den Bewaffneten zurufend).Herbei!Herbei, ihr Wachen! Rettet mich! Herbei!Schützt Eure Herzogin!Sybille.Ich lache dein.Du rufst umsonst. Hier ist kein Hall, kein Syberg,kein Manderscheid, den du verzaubern könntest.Die du dort siehst, sind mein, sind gegen deineVerzauberungen mit geweihtem Wasserbesprengt, sowie ich selbst.Jakobe.So hilft mir niemand?Und muß ich sterben in der Jugendblüthe!Sybille.Das ist die Meinung.Jakobe(die Arme gegen Himmel gehoben).Herr, erbarme dich!Send' einen Engel nieder, der mich schützt!Sybille.Nicht oben, unten suche deine Helfer.Jakobe.Herr, gib nicht zu, daß man mein Blut vergieße!