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Jakobe von Baden : Schauspiel
Entstehung
Seite
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133und in dem Augenblick, da Ihr es ausspracht,erscholl das Jauchzen der erfreuten Menge.Sybille.Es waren Widersacher unsers Glaubens,ſowie ſie ſelbſt, einzelneErzbischof.Nein, Erlauchte!Es war das Volk, es war ganz Düsseldorf.Was meine Augen sehen, glaubt mein Herz.Sybille.So bin ich eine Lügnerin und Bübin!Erzbischof.Das sag' ich nicht.Daß doch so gern die Damenvon einem Aeußersten zum andern springen!Zu großer Eifer ist kein böses Wollen,und Mißverständniß keine Missethat.Hört an, was ich bei mir beschlossen habe.Versammelt morgen die Betheiligtenin dieser Sache: Stände, Kläger, Zeugen.Wir wollen eine erste Sitzung halten.Ich hoffe heller dann zu sehn, als heut.Jakobe bleibe noch für's erste fern.Sie will zum Kaiser selbst. Das thue sie.Der Kaiser wird, was recht ist, schon verfügen. So, glaub' ich, fand mein Herz den rechten Weg.Lebt wohl indeß. Ich will mich diesen Abendverschließen in ein einsam Kämmerlein,und um Erleuchtung beten für das Weitre. (ab)Dreizehnter Auftritt.Sybille. Waldenfels. Syberg (versteckt).Sybille.Vernahmt Ihr, Waldenfels? So sind wir alsonach aller Müh' und Anstrengung nicht weiter!