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Jakobe von Baden : Schauspiel
Entstehung
Seite
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134Sogar der alte Kirchenpfeiler wankt.Er will sie retten, deutlich seh' ich das.Jetzt ist's an uns!Sie darf nicht fort.Waldenfels.Und dochwir können ihr nicht wehren mit Gewalt.In Aufruhr käm' ganz Düsseldorf für sie.Sybille.Sie bleibt die Nacht noch hier. Das ist genug.Jetzt ist es Mittag kaum. Geht, Waldenfels,besorgt in aller Eile, doch ganz heimlich,daß Wachen jeden Zugang zu dem Flügel,den sie bewohnt, versperren. Wählt Euch Leute,die uns ergeben sind. Dem Ritter Wylichvertraut Ihr den Befehl. Kein Mensch darf zu ihr!Besonders Hall nicht, und der Page Syberg.Sie sei gefangen, ohne daß sie's weiß,und nichts erfahre sie, was außen vorgeht.Wir thun, als ſei's des Erzbiſchofs Befehl,und meines Bruders und des Kaisers Wille.Geht, Waldenfels, und kommt sogleich zurück,das Weitre zu vernehmen. Sputet Euch.Waldenfels.Was habt Ihr vor, Erlauchte?Sybille.Fragt noch nicht.Besorgt, was ich befahl. Wir sind jetzt Meisterdes Schlosses. Laßt uns diese Frist benutzen.Wenn sie nur diese Nacht mir nicht entgeht,dann sieht die Morgensonn' ein schönes Werk.Waldenfels.Nun ahn' ich etwas.AberSybille.Geht nur, geht.