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Jakobe von Baden : Schauspiel
Entstehung
Seite
131
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131zu hören, heut noch, jetzt, sobald Ihr könnt.Ja ja, das bin ich der Gekränkten schuldigErzbischof.Wohlan, so kommt mit mir in's Kreuzherrnkloster.Und wenn Ihr meinen Rath befolgen wollt,so bleibt dort bis zu Austrag dieses Handels-Herzog.Ja ja, Hochwürden, Euer Rath ist gut.Ich will mich ganz in Enre Arme werfen,Ihr werdet walten hier an meiner Statt,und alles werdet Ihr zum Guten führen.Erzbischof.So Gott mir seinen Segen dazu gibt.Begebt Euch nur voraus in meine Wohnung:erlauchter Herr, ich folg' Euch ohne Säumen.Nur noch zwei Worte hab' ich hier zu reden.Herzog.Kommt bald, hochwürd'ger Herr. Ich sehne michnach Eurem Trost.(ihm in's Ohr)Traut meiner Schwester nicht.Erzengel Gabriel zeugt gegen sie.(46)Zwölfter Auftritt.Erzbischof. Sybille. Waldenfels. Syberg (versteckt).Erzbischof (für sich)Wem soll ich glauben? Allen, oder keinem?Erlauchtes Fräulein, wie mir dünkt, so hatdie Herzogin den besten Theil erwählt.Sie geht hinweg. Sie tritt vor Euch zurück.So löset sich der Zwist von selbst.