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Jakobe von Baden : Schauspiel
Entstehung
Seite
129
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selbst aber brecht Ihr über Andre raschden Stab.§. Jakobe.Weil ich sie kenne, diese Andern!Weil sie nach Ehre mir, und Leben trachten!Erzbischof.Sie sind vielleicht im Irrthum über Euch,erlauchte Frau, und alles wird im Friedensich lösen vor dem Schiedsgericht des Kaisers.Jakobe.Nichts mehr davon! Die Kronen sind von Gott,die meinige so gut, wie die des Kaisers.Es ist unwürdig meiner, mehr zu hören,unwürdig meiner, mehr zu sprechen hier.(zum Herzog)Lebt wohl, der Ihr mein Gatte seid gewesen!Verzeihen kann ich Eurer schwachen Seele,mit Euch zu hausen, muthet mir nicht zu,Die Nacht, die diesem bösen Tage folgt,ich schwör' es hier, sie soll die letzte sein,die ich will leben unter diesem Dach.(ab)(Hall, Mathilde, Gefolge ihr nach.)Syberg (schleicht sich unbemerkt hinter den Hausaltar).Eilfter Auftritt.Herzog. Erzbischof. Sybille. Waldenfels. Sy-berg (versteckt).Herzog.O meine armé Gattin! Der Unwilleverblendet sie. Hochwürd'ger Herr, verzeiht ihr!Sprecht mir bei ihr das Wort! Versöhnt uns wieder!O laßt sie nicht von meiner Seite gehn!Zahlha's Jakobe von Baden.