121Herzog.Es soll geschehn.Des Kaiſers Sinn iſt auch der meinige.Erzbischof.Dann, Herzog, übertragt Ihr diese Vollmachtan mich — denn Eure Seele leidet jetzt.Herzog.Wohl, wohl, hochwürdiger Herr, das mein' ich auch.Wo kann mein Recht in beßrer Obhut sein,als in dem Schooß der Kirche? — Ja, Ihr werdet,hochwürd'ger Herr, ein weises Urtheil sprechen.Versöhnend werdet Ihr, gleich einem Engeldes Himmels, zwischen den Erzürnten stehn,und ihren Glanz der Unschuld wieder geben.Dank sei dem Kaiser, daß er Euch gesandt!Jetzt tröst' ich mich. Es wird noch alles gut.(Die Thürflügel rauschen auf.]Zehnter Auftritt.Herzog. Erzbischof. Sybille. Waldenfels. Dazu:Jakobe. Hall. Syberg. Mathilde. Gefolge.Jakobe(im prächtigen Reitkleid, tritt rasch vor, mustert die Gegenwärtigen, dann nacheiner Pause).Ihr habt Gesellschaft, mein Gemahl?Herzog (verlegen).Besuch.Der hochehrwürd'ge Erzbischof —Jakobe.von Köln.Man kam mir mit der Kunde schon entgegen.Erzbischof.Erlauchte Frau, der Friede sei mit Euc
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