65Syberg (heimlich voll Entzücken.)O Mathilde!Sie drückte mir die Hand! Ich bin glückselig!(ab durch die Thüre rechts).Achter Auftritt.Jakobe. Mathilde.Jakobe.Ein süßer Knabe! sanft zugleich und feurig.Daß niemand ihm den Weg zu mir versperre!Er komme, wenn er will.Mathilde.Ich will's besorgen.Er glüht für Euch, so sehr man glühen kannin seinem Alter.Jakobe.Glaubst du wohl, Mathilde,daß dieses junge Herz, das für mich schlägt,ein wahrer Trost mir ist auf diesem Boden,wo alles feindlich mir entgegengrinst?Mathilde.Ach, das begreif' ich wohl!Jakobe.Die Vorſehungwill, glaub' ich, mir ein Liebeszeichen geben.Drum hat sie mir ein unbeflecktes Herzherabgesendet unter die verderbten.Mathilde.Nicht alle sind verderbt. Der Hall ist treu.Jakobe.Gewiß. Und ich verkenn' ihn nicht. Allein— es ist nicht diese holde Thorheit mehr,nicht mehr dies Unbewußtsein seiner selbst.Das Kindliche ist fort, das kommt nicht wieder.v. Zahlhas Jakobe von Baden.
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