131Der 119. Psalm.herz neige Mit aller andachtgesetze dein. Und die gebot, dieund demüthigkeit, Und mich fon uns hast gegeben, Sollennicht gerathen laß in geizigkeit, mir lieb für allen dingen seyn9. Wehr meinen augen, daß sie zu ihm ich meine händ pflegetwan sich Auf eitel und vergäng=laufzuheben, Die ich von ganzemlich ding nicht kehren. Auf deinem herzen lieben thu, Und von dei-weg erquick und stärke mich: jnen rechten red ich immerzu.redenk, was du zuvor ver-Wollst deinem knecht das in der 125.O heissen hast, Und deinemthat bewähren, Das du ihm haf-knecht durch dein wortverheissen, der allzeit Fürchtenzugesaget, Darauf ich dann meindich, und ehret in demüthigkeit.hofnung hab gefast, Und bin in20. Nimm weg von mir all un-ter, schand und spott, Dafür meinem elend unverzaget, Dannich mich muß fürchten und be= mich dein wort in widerwärtig-fahren. Deine gericht sind gut,keit Erquickt, Und mir hinwegzu deinem gebott, Dasselb zu nimmet all mein leid.26. Die bösen leut mich haltenlernen und vest zu bewahren,Hab ich ein herzlichen luſt und für ein ſpett, Verlachen mich, dasbegier, Durch dein gütigkeit mich doch nicht ansichtet, Daß ichdarum abweich von dein gebott,erquick das herz in mir.Sondern gedenk, wie du stets hast21. Jerners beweiß deine barmherzigkeit, Dein hülf und gerichtet: Deine gericht sind mirgar wohl bewußt, Die sind auchbeystand mir laß wiederfahren, Nach deiner starken zusaglin allen nöthen meine lust.27. Und gleicherweiß wie dieund wahrheit, Daß ich das maulstopf den'n, die mich nicht sparensgettlosen leut, Die von deinen ge-Zu schmähen und zu lästern, daßlbotten sind gefallen, Meinen ge-ich mich Auf dein wort verlassen danken machen traurigkeit, Sehab ich wiederum zu öftern mamöge vestiglich.22. Das wort der wahrheitsten Von deinem recht gesungen,da ich gar Aus dem lande flüchtignimm nicht weg von mir, Damit das bleib allzeit in meinem und ein fremdling war.28. Ich laß nicht ab bey tag undmunde, Auf dein recht steht meinauch bey nacht An deinen namenöfnung und begier: Deine ge-fleißig zu gedenken, Deinen ge-will ich von herzengrundeboten ich allzeit nachtracht: UndZu aller zeit bewahren fleißigpfleg dahin mein herz und sinnich, Und mich nach denselbenhalten ewiglich.zu lenken: Für allen dingen ich3. Wandeln ich will in aller/mir das fürsetz, Daß ich mitfrölichkeit, Derhalben, daß ich fleiß halten möge dein gesetz-deinem befehl nachtrachte: Und 29. Err GOtt! du bist meintheil und höchstes gut,dem mit fleiß nachdenk zu je-Ich will mit fleiß undderzeit, Für königen und her-ren groß von machte Ich redenstreulich darauf sehen, Daß ichwill von deinem zeugniß keck, dein göttlich wort hab wohl inund kein ding soll seyn, daß thut, Vor deinem angesicht ichmich davon abschreck.stets will stehen, Du wollst mitgnä-4. Ich hab ein lust zu dem!
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[1] (1784) Verfassend die 150 Psalmen Davids, in teutsche Reimen gebracht von Ambrosio Lobwasser ...
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131
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