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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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III. Buch. III. Abtheilung.

Drost zu Pyrmont und Coppenbrügge, und der Bruder der Witwedes Georg von Creuzburg, deren Tochter Dorothea von Creuz-burg die zweite Gemahlin von Bernhard v. Wangenheim zu Hut-scherode und W r angenheim war. Friedrich Burgkhardt Zengeverkaufte nun Scherbda wieder an diesen Gemahl seiner Nichte undBernhard von Wangenheim wurde 1598 Besitzer von Scherbda,welches er auf seinen Sohn Johann, welcher mit Annav. Kutzlebenverheirathet war, übertrug, dessen Sohn Gideon 1693 ohne männlicheNachkommen starb, worauf das Gut an seinen Vetter Heinrich zu Gros-senbehringen fiel, dessen Enkel Ernst Wilhelm dasselbe 1753 andie Landesherrschaft wieder verkaufte.

Möglicher Weise sind bei diesem Verkaufe auch die Alt-Wangen-heim'schen Besitzungen zu Scherbda mit eingeschlossen worden.

Zu Scherbda ist noch ein Wangenheim'scher Grabstein vorhau-den, welcher der 1. Gemahlin Friedrichs v. Wangenheim zu Hüt-scherode Anna Marie geborenen v o'n Gleichen, geboren 1583, ge-storben 1617, gesetzt ist.

88. Serba im S.-Altenburgschen Amte Eisenberg.

Das 3 /s Meile westlich von der Stadt Eisenberg belegene, schrift-sässige Kittergut Serba, welches sich noch im Jahre 1821 im Besitzedes Kammer-Präsidenten Friedrich Wilhelm von Stutterheim zuAltenburg befand, gehörte im Jahre 1833 den vier Schwestern Caro-line Friedrike, Louise Ernestine verehelichte Gräfin von Beust,Pauline Henriette Therese und Emilie Ernestine von Wan-genheim zu Graitschen, für welche ihr Bruder der damalige Kam-mer- und Jagdjunker Hermarin von Wangenheim zu GraitschenLehnträger war. Später scheinen die übrigen Schwestern ihre Antheileder mitbesitzenden Gräfin von Beust überlassen zu haben, deren Ge-mahl und Sohn im Jahre 1860 als Besitzer dieses Guts bezeichnet werden.

89. Siebeleben

bei Gotha. Hier besass der Schlosshauptmann Friedrich WilhelmAdolph von W r angenheim die von ihm erkaufte, vom Minister Fran-kenberg erbaute Villa, welche jetzt dem Dichter Frey tag zur Woh-nung dient. Nach des Schlosshauptmanns im Jahre 1837 erfolgten Able-ben wurde dieses Besitzthum von seinen Erben, den Kindern seines vorihm verstorbenen Bruders, des Hannoverschen Oberhauptmanns v. W T an-genheim zu Wieb rechtshausen, welche sämmtlich in der Ferne do-micilirt waren, wiederum veräussert.