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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Eschenberge. Fahner. Frankenrode. Das Fromdes.

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besassen, geht aus den späteren Lehnbriefen über das Schloss Wangen-heim hervor, und finden sich Erbzinsen aus Eschenberge auch nochferner in den Theilzetteln der verschiedenen Viertel des Stammes Win-ter st ein als dem I. Viertel zugetheilt aufgeführt. Dieselben scheinenaber, wahrscheinlich wegen ihrer Geringfügigkeit, allmälig vernachlässigtund dadurch ganz caduzirt zu sein; zuletzt werden in Hebungs-Registerndes 17, Jahrhunderts noch 1 f 5V2 $ altes Geld als Erbzinsen aus Eschen-berge aufgeführt, welche aber dann auch verschwinden. MöglicherWeise sind dieselben aber auch bei der Gelegenheit, als Friedrich derAeltere vom I. Viertel die von ihm und seinem Bruder Lutz 1834 derKirche zu Eschenberge für ein Darlehn von 200 Gulden verschriebe-nen jährlichen Zinsen von 10 Gulden aus dem Geschoss zu Sonnebornim Jahre 1573 wieder einlöste (Nro. 375 der II. Sammlung), der Gläu-bigerin gegenüber in Anrechnung gekommen, und dadurch die Zins-Ein-nahme aus Eschenberge geschwächt worden. Jetzt hat die Familiekeinerlei Einkünfte mehr aus dieser Ortschaft.

Auch die Grafen von Gleichen hatten Antheil an Eschenberge.

31. Fahner.

Ludwig von Wangenheim bezeugt 1219 in der dem Kloster Ge-orgenthal ausgestellten, in unserer Urkunden-Sammlung abgedrucktenUrkunde, dass er diesem Kloster von seinen eigenen, freien Gütern 12Hufen zu Vanre überlassen habe, und bleibt es zweifelhaft, ob darunterGrossfahner oder Kleinfahner zu verstehen ist, jedenfalls waraber der Besitz von 12 -Hufen kein unbedeutender.

32. Feldengel siehe Westerengel.

33. Frankenrode,

jetzt das Herzogliche zu F r i e drichs werth gehörige Domanial-VorwerkNeu-Frankenrode, welches die Feldmark des eingegangenen altenDorfs Frankenrode begreift, wird 1321 und 1335 in den Orlamünd-schen Lehnbriefen neben Metebach und später in den Sächsischen Lehn-briefen des Wintersteinsch'en Stammes über Wangen heim als Wüstungaufgeführt, und theilte die Schicksale von Metebach, weshalb wir hier-auf den Artikel Metebach und auch auf den Artikel Sonneborn inder I. Abtheilung dieses III. Buchs verweisen.

34. Das Fromdes vor Eisenach (Frommeishof ?)

Im Jahre 1412 am Trinitatistage (Urk. 212 der IL Sammlung) ver-kauften Herr Fritsche von Wangenheim, Ritter, und Hans, sein

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