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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Emmcnhausen.

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ihn begleitenden Seeretair Georg Reiche de dato Brüssel 1549 amMontage nach Egidi bereits einen Exspectanzbrief auf das nächste heim-fallende Ritterlehn ertheilt, welcher durch die Ueberlassung der vomHerrn Ernst Hertzog und Conrad von Wintheim heimgefallenenStreulehne im Amte Blumenau und Calenberg mittelst Verleihung vomSonnabend nach Heiligeu Drei Königen 1556 auf sein, seiner künftigenFrau und seines ältesten Sohnes Lebzeiten wohl nicht für erfüllt angese-hen wurde. Als daher etwa ums Jahr 1565 die letzte Kloster-Jungfrauvon Lippoldsberg gestorben und diese Emmenhausener Güter heimge-fallen waren, verlieh Herzog Erich der Jüngere dieselben mittelst eineszu Haag in Holland am 28. Januar 1556 ausgefertigten Gesammt-Lehn-briefs seinen Dienern und lieben Getreuen, den Ehren-Vesten und Ehrba-ren Achatius von Maitheimb und Georg Reiche, welcher 1562Herzogl. Rath und Amtmann zu Wülfinghausen war, als ein Mannlehn.

Achatius von Maitheimb, welcher sich in seiner am Mittwochin der Osterwoche 1573 zu Hannover ausgestellten Quittung selbst alseinen Hungarn bezeichnet und wahrscheinlich einer der damals so häufigauftretenden Söldner-Hauptleute war, verkaufte aber schon 1573 seinenAntheil für 1600 Joachims-Thaler an seinen Mitbelehnten Georg Reiche,und hatte Georg Reiche in dem ihm am 14. Februar 1573 zu Neu-stadt am Rübenberge ausgefertigten neuen Herzoglichen Lehnbriefe des-halb die Zusicherung erhalten, dass beim Abgange seines Mannsstammesseinen Allodial-Erben demnächst auf diese 1600 ,$ die Summe von 1000 Joa-chimsthalern von dem Nachfolger im Lehn vergütet werden solle. GeorgReiche ist darauf bald gestorben, denn am 17. September 1576 ertheilteHerzog Erich dem unmündigen Sohne desselben Erich Reiche einenneuen Lehnbrief, und die Vormünder des unmündigen Vasallen LudolphOlemann zu Einbeck und Gabriel von Schnellen zu Göttingenleisteten statt desselben den Lehnseid. Jpem Erich Reiche folgte nachAbsterben seines ältesten Sohnes Melchior sein zweiter als Canzlei-Se-cretair bei Herzog Heinrich Julius zu Wolfenbüttel angestellterSohn Georg Reiche, welchem 1607 vom Herzog Heinrich Juliusein Lehnbrief ertheilt wurde, und sein Bruder Erich, welcher 1614 Bür-germeister zu Hannover war und am 29. Juni dieses Jahrs vom Her-zog Friedrich Ulrich mit den Höfen und der Mühle zu Emmenhau-sen belehnt wurde.

Am 22. August 1623 erfolgte die Belehnung für des BürgermeistersErich Reichen Sohn Johann Reiche als ältesten zum Mitbehuf sei-nes Bruders Erich, auch seiner Vettern Erich, Georg und JuliusEberhardt, des gewesenen Cämmerers GeorgReichen seligen Söhne.

1637 wurden von Herzog Georg beliehen Johann Erich Reiche,Johanns seligen Sohn, und Julius Eberhardt, Georgs seligen Sohn.

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