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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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III. Buch. II. Abtheilung.

Besitz, welchen vor ihm die von Harstall gehabt, verkaufte er wieder-käuflich für 45 Pfund Pfennige Eisenacher Währung an den EisenacherBürger Thymrno von Bern. Wir kommen unten betreffenden Orts aufdiese Besitzung zurück, und haben ihre geographische Lage in der Um-gegend von Eisenach, ebenso wie die Lage des Frondes in den Ur-kunden genannten Besitzung bei Eisenach bereits im I. Abschnitte desII. Buchs zu ermitteln gesucht, müssen aber die Richtigkeit unserer des-fallsigen Annahmen dahin gestellt sein lassen, bis sie etwa durch weitereForschung ortskundiger Geschichtsfreunde bestätigt oder widerlegt werden.

28. Eidingen

im Fürstenthume Lüneburg. Wir haben in der Lebensschilderung desLüneburgschen Oberforst- und Jägermeisters Georg von Wangenheimgesehen, dass derselbe eine Exspectanz auf die Güter der Herren vonEidingen zu Eidingen erhalten hatte. Als aber dieses Lehn durchden Tod des Hans Ernst von Eidingen als Letzten seines Ge-schlechts im Jahre 1672 ihm wirklich zu Theil wurde, veräusserte erdasselbe noch in demselben Jahre mit lehnherrlichem Consens des HerzogsGeorg Wilhelm an die Herren von derWense, in deren Besitz Ei-dingen sich noch gegenwärtig befindet.

29. Emmenhausen siehe auch Harste.

Zu Emmenhausen besass die 1851 mit dem Grafen v. Wangeu-heim ausgestorbene Hannoversche Branche neben dem zu den Gladebeck-schen Lehnstücken des Guts Harste gehörigen Meyerhofe und der aus-schliesslichen Schäferei-Gerechtigkeit auch noch einen in 4 Pachtmeierhöfegetheilten Grundbesitz von circa 13'/a Morgen Gärten, 497 Morgen Acker-ländereien, 48'/2 Morgen Wiesen, 2 Morgen Holzung und eine Mühle,welches Besitzthum von dem Oberhofmarschall Georg August v. Wan-genheim mittelst eines durch den am 12. Juli 1784 lehnsherrlich er-theilten Consens ermöglichten Kauf-Contracts vom 10. Januar 1785 für8750 Thaler Gold von dem Geheimen Canzlei-Secretair Christoph Carlvon Reiche zu Hannover gleichzeitig mit dem v. Reicheschen kleinenLehnsbesitze zu Thüdingh ausen erkauft war. Diese EmmenhausenerPachtmeierhöfe und Mühle waren früher ein Besitzthum des Klosters Lip-poldsberg an der Weser gewesen, welches nach einem zwischen Her-zog Erich dem Aeltern von Braunschweig-Lüneburg und Landgraf Phi-lipp den Grossmüthigen von Hessen über die Lippoldsberger Klostergütergeschlossenen Vertrage mit dem Aussterben des Kloster-Convents an dasHaus Braunschweig fallen sollte. Xun hatte Erich der Jüngere seinem