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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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III. Buch. III. Abtheilung.

und Hans Frie drich v. Wangenheini als Bückbürge eingetreten war(Nro. 438 der II. Sammlung). Möglicher Weise könnten bei dieser Ge-legenheit die Wangenheimschen Besitzungen in Bischofroda an die v.Creutzburg bei Abtragung der Schuld übergegangen sein. In Wan-genheimschen Güterverzeiclmissen und Theilungsverträgen haben wir sienirgends aufgefunden.

12. Bisehofstein.

Ueber den Besitz des Burgmannslehiis im Schloss Bischofsteinund die Dauer desselben haben wir keine weitere Nachricht, als den 1409 amSonnabend nach Epiphanias vom Erzbischof Johann von Mainz demLutz v. Wangenheim und seinen Erben darüber ertheilten Lehnbriet'(Beg. 147 der I. Sammlung), wonach demselben zugleich für den zu lei-stenden Burgmannsdienst für sich und seine Erben eine Bente von jähr-lich 12 Gulden Geld aus dem Erzbischöflichen Hofe zu Erfurt zu .Mar-tini jeden Jahrs gereicht werden sollte. Das Schloss Stein, dessen Be-nennung Bischofstein Wolf in seiner Eichsfeldschen Geschichte, TheilII, p. 3, als erst nach dem Jahre 1420 aufgekommen angibt, hat nachunserer Unkunde diesen Namen, also schon 1409 officiell geführt, undwird denselben wohl schon, neben seinem alten Namen Stein, zur Un-terscheidung von anderen gleichnamigen Schlössern, seit seiner Acquisitionvon Seiten der Erzbischöfe von Mainz geführt haben, wie das jetzigeS.-Meiningensche Schloss Altenstein seit dessen Erwerb aus den Hän-den Günthers von Salza von Seiten des Landgrafen Friedrich desErnsthaften im Jahre 1346, der Markgrafenstein genannt wurde, unddas Hessische Schloss Stein bei Eschwege der Fürstenstein.

Die ältere Geschichte des Bischofstein liegt noch ziemlich im Dun-keln, und hat namentlich der Eichsfeldsche Historiograph, (Janonikus Wolf,wenn er auch den früher gehegten Irrthum, als wenn auch bei dem Klo-ster Marienstein ein Schloss Stein gestanden habe, später in seinerGeschichte der Herren von Hardenberg hat fallen lassen, doch dasSchloss Bischofstein anscheinend auch mit einem andern Schloss Steinin der nächsten Nachbarschaft, nämlich dem Altenstein bei Allendorf,vielleicht hie und da verwechselt.

Bischof stein gehörte zu denjenigen Vesten, welche Herzog Al-brecht von Braunschweig in Folge seiner Theilnahme an dem Thü-ringen-Hessischen Erbfolgekrieg 1264 an das Wettiner Haus abzutretengezwungen war, vorher soll das Schloss aber schon Mainz'sches Eigen-thum gewesen und wider den Willen des Erzbischofs von Gottschalkvon Plesse dem Braunschweiger Herzog eingeräumt sein. LandgrafDietrich oder Tiezmann, Albrecht des Unartigen Sohn, soll das-