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III. Buch. III. Abtheilung.
Berka kommt unter diesen Lehnstücken nicht weiter vor. Im 16.Jahrhundert finden wir es wieder im Besitze derer von Creutzburg,aber am Ausgange des 17. und Anfange des 18. Jahrhunderts war der Ge-neral Jobst Melchior von Wangenheim vom II. Viertel Besitzer desdortigen Ritterguts, welches seine Erben wieder veräusserten. Später fin-den wir die Herren von Thüna und in neuester Zeit die Herren vonEichel im Besitze von Berka vor dem Haynich.
8. Berka an der Werra.
Hier erwarb Hans und Lutze von Wangenheim, LutzensSöhne, in Gemeinschaft mit Elger von Dalwigk die durch das Aus-sterben der Herren vonHornsperg heimgefallenen Landgräflichen Lehn-stücke, wie sie der Lehnbrief von 1488 aufführt (Nro. 321 der IL Samm-lung); wie lange aber Hans von Wangenheim im Besitze derselbengeblieben, wissen wir nicht. Siehe auch Gerstungen.
9. Beurenfeld.
Das Dorf Beurenfeld im jetzigen Grossherzoglich Sächsischen Amts-bezirke Creutzburg wird in den Wintersteiner Lehnbriefen der Wan-genheimschen Pamilie wegen Zinsen und *Lehn aus dieser Ortschaft mitaufgeführt, während das Stift Fulda die Familie von Besä mit der Ge-richtsbarkeit und anderen Gütern zuBurenfelt (jetzt Beurenfeld) be-liehen hatte.
1503 war Hans von Wangenheim mit den Kartheuseru zu Ei-senach und dem Fürstlichen Amte Kreutzburg wegen Beurenfeldin Streit, und 1505 erwarb derselbe Hans von dem Bürger HermannMetzen zu Eisenach für 100 Gulden, in Gerste nach Weihnachtsprei-sen zu bezahlen, denjenigen. 3. Theil an Schaftrift, Gericht, Lehnschaftund anderer Gerechtigkeit, welchen dieser von Hans v. Besä 1484 mitConsens der Kartheuser zu Eise nach für 84 Gulden, 3 Ellen LundischTuch und 3 Ellen Barchent wiederkäuflich erworben.
Worin die Wangenheimschen Lehne und Zinse zu Beurenfeld be-standen haben, ist uns nicht gelungen zu ermitteln.
10. Bischleben.
Das II. Viertel des Wangenheim-Winterstein'schen Stammes besasszu Bischleben einen Weinberg, von dem es in Wolf Veits Haus-buche heisst: