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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Bennewitz. Berka.

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der Königl. Sächsische Oberstlieutenant Johann Christoph von Wan-irenheiin aus dem Hause Graitschen im Jahre 1812 und lebte daselbstnoch im Jahre 1825. In wessen Hände das Gut nach seinem Ablebengekommen, ist uns nicht bekannt geworden.

7. Berka vor dem Hainich.

Berka vor dem Haynich und das eine halbe Stunde nordwestlichdavon liegende Dorf Bischof'ro da wurden 1359 den Edeln Friedrichund Lutzen Gebrüdern von "Wangenheim, welche diese Besitzungenvon Hans und Hermann v. Creutzburg für 50 Mark Silbers wiedereingelöst hatten, vom Landgraf Friedrich für 100 Mark Silbers verpfän-det, ohne dass es erhellt, auf welchem Titel der landgräfliche Besitz die-ser beiden Dörfer beruhte, welche in früherer Zeit ohne Zweifel in derLupnitzer Mark begriffen waren, und von denen Bischofrode als eineBesitzung des Peterstifts zu Erfurt bereits 1104 genannt wird.

Wenn die Herren von Wangenheim die Yoigteirechte über dieFuldaschen Besitzungen in der Lupnitzer Mark übten, waren die HerrenTon Treffurt in gleicher Maasse im Besitze der Voigteirechte über dieHersfeldsche Villication Behringen, und scheinen diese als ein Lehnvon den Grafen von Lauterberg erkannt zu haben, was daraus hervor-geht, dass beim Tode des Treffur^er Her mann v.Branden fels die Räthe undHeimlichen Landgraf Albrechts des Entarteten 1305 die Existenz die-ses Lehnsverhältnisses bezeugen, in welches Hermanns v. Brand en-teis Neffen, die Vettern v. Wangenheim eingetreten waren. DieseLauterbergsche Lehnsherrlichkeit kann man vielleicht als ein Ueberbleib-sel der Grafschaft über den Thüringenschen W 7 estgau, und das Lauter-kergsche Grafengeschlecht als Erben der früheren Grafen im Westgau,der Bilsteiner, ansehen. Der Landgräflich Thüringensche Besitz iu dieserGegend wird aber seine Entstehung in der Einziehung der TreffurtschenGüter nach der Einnahme des Schlosses Treffurt durch die vereinigtenStreitkräfte der Landgrafen von Thüringen und Hessen und des ErzstiftsMainz finden, und so erklärt es sich auch, dass in den späteren Lehn-briefen über Winter stein nicht allein Grossen- und Wolfs-Behrin-gen mit den dazu gehörigen Wüstungen, sondern auch die Lehne zuTreffurt, Bischofrode, Scherbda, Sulzrieden, Gossertrod,Rieden und Beuerfeld als Thüringensche Lehne aufgeführt werden,und dass wir erst 1412 einen Wintersteiner Lehnbrief über alle dieseLehnstücke vorfinden, da bis zum Aussterben des Lauterbergschen Gra-fenhauses dieses die Lehnsherrlichkeit über Behringen prätendirte, aufwelche nach dem Aussterben der Grafen von Lauterberg auch dieAbtei Quedlinburg Anspruch machte (Regeste 136 der 1. Sammlung).

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