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III. Buch, III. Abtheilung.
4. Aschera.
In dem Dorfe A schera, % Stunden nordöstlich von Wangenheimliegend und mit dessen Flur grenzend, finden wir schon frühzeitig Wan-genheimsches Besitzthum, wie aus der Urkunde vom Freitage vor Invo-cavit 1299 (I. Sammlung, Reg. 60) hervorgeht, wodurch Ludwig v. Wan-ge nheim dem Heiligen Kreuz-Kloster vor Gotha zwei ihm eigenthüm-lich gehörende Höfe zu Aschera (duos mansos nostros proprios, sitosin Ascher) schenkt, und auch später noch sind die Lehn-Höfe und Zin-sen in den Sächsischen Lehnbriefen über "Wangenheim im Allgemeinenmit genannt, werden aber schon im 17. Jahrhundert als caduzirt undverloren gegangen autgeführt, wiewohl in den älteren Zinsregistern des
I. Viertels aus dem 16. Jahrhundert noch 5
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alt Geld als Zinsen
aus Aschera berechnet werden.
Das Dorf gehörte übrigens zu der Herrschaft Ton na, und theiltenach Aussterben der Grafen von Gleichen das Schicksal dieser schliess-lich vom Herzog Friedrich v. Sachsen- Gotha gekauften Herrschaft.
5. Balls tedt.
Zu Balls tedt im Amte Gotha finden wir das WangenheimscheGeschlecht mehrfach begütert, und scheinen die zur Pfarre in Nordho-fen geschlagenen Einkünfte an Erbzinsen aus Ballstedt zu den ältestendortigen Besitzungen derer von Wangenheim gehört zu haben, aberauch Grundbesitz sonstiger Art hatte die Familie dort, denn im Jahre1608 theilten die beiden Brüder Friedrich Jobst und Hans Rein-hardt, Friedrichs des Aeltern Enkel, vom I. Viertel, ihre Weinbergezu Ballstedt, zu Weissensee und Pfullendorf, und wird hinsicht-lich des Weinbergs zu Ballstedt bestimmt:
Der halbe teil nach der Mulen oder Baistet zu soll erstlich inzwei teill, und die andere Helffte wieder in zwei teil geteilt werden,soll an erster Helffte nach Balstedt Hansz Beinhartten vonWangenheim, an Kohlhartten, das teil nach Hochheim Frie-drich Jobsten v. Wangenheim an der andern Helffte soll dasteil nach Baistet auch Hansz Beinhartten, das aber nachHochheimb Friedrich Jobsten v. W. zuständigk sein.
Gegenwärtig ist von diesem Wangenheimschen W 7 einberge in B al-stedt nichts mehr bekannt. m
6, Bennewitz bei Torgau.
Das bei Torgau in der jetzt Preussischen Provinz Sachsen belegene,früher einem Herrn Oehmichen gehörige Bitter gut Bennewitz erkaufte