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III. Buch. III. Abtheilung.
neberger Grafenhause nach den Ergebnissen der neueren Forschungen vonBrückner und Rückert sehr wahrscheinlich gemacht ist. Mit einerFrankensteinschen Tochter erhielt Günther von Salza im Anfange des14. Jahrhunderts den Besitz der Schlösser Altenstein und Scharf-fenberg. Unter "seinen Söhnen ging Scharffenberg 1329 durch Er-oberung von Seiten des Grafen Heinrich VIII. von Henneberg wie-derverloren, und Altenstein wurde im Jahre 1346 von Heinrich vonSalza an Landgraf Friedrich den Ernsthaften verkauft, für welchendiese Burg in der damaligen Fehde gegen die Henneberger von Wichtig-keit war.. Die Landgrafen besetzten das Schloss nun sofort mit Amtleu-ten , denen sie dasselbe in Pfandsehaft gaben, und so finden wir schon1346 den Bitter Friedrich von Heringen mit seiner Gattin Juttaim Pfandbesitze von Altenstein mit den Dörfern Kutzleben undSchwerstedt 3 Malter Zehntfrucht aus Teutleben und dem Röthe-berg für 400 Mark Silbers, und scheinen diese weitentlegenen Ortschaftendem Altensteine zugelegt zu sein, um den Unterhalt der Burg gegenalle Hennebergsche Beeinträchtigung sicher zu stellen. 1353 folgten dieGevettern Hermann und Lutz von Buchenau als Burgmannen aufAltenstein mit den Dörfern Kutzleben und Schwerstedt gegen einePfandsumme von 404 Mark, und wurde diese Verpfändung an die Herrenv. Buchenau im Jahre 1383 für die nämliche Pfandsumme auf 5 Jahreerneuert, es scheinen daher die v. Buchenau auch in der Zwischenzeitfortwährend die Pfandinhaber geblieben zu sein. Im Jahre 1391 abererscheint Bitter Apel von Regkerode als der Pfandinhaber ganz unterdenselben Bedingungen wie früher die Herren von Buchenau, welchewir schon 1383 auch als Pfandinhaber des Schlosses Treffurt für 600Mark Pfandsumme finden, wenn die Gebrüder Hermann und Eberhardvon Buchenau zu den bisherigen Pfandinhabern des Altensteins ge-hört hatten.
Dem Ritter Apel v. Regkerode war nun am Schlüsse des Jahres1394 Lutz von Wangenheim gefolgt, und bei der Erneuerung seinerPfandschaft 1399 hatte die Verbindung der Dörfer Kutzleben undSchwerstedt mit dem Schlosse Altenstein aufgehört. Darüber, wernach Beendigung der Wangenheimschen Pfandschaft im Jahre 1404 In-haber des Schlosses Altenstein geworden, und welche Schicksale das-selbe bis zur Verleihung an die Familie Hund von Wenkheim imJahre 1492 gehabt hat, wohnt uns keine Kunde bei.
Das Burggut auf dem „weniger Hause" zum Markgrafenstein,welches Lutz von Wangenheim von Heinrich von Herda demJüngern erkaufte, zeigt, dass Altenstein ebenso wie Brandenburgaus zwei befestigten Häusern bestand, ob aber unter dem „weniger Haus"d. h. der kleineren Burg die Kumburg oder Neuenburg, welche Henne-