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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Wake.

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Kl.Lengden dem Dorfe Potswenden und dem zweiten Bruder ThiloAlbrecht gegen Uebernahme derjenigen resp. 16000f und 2000 «f,für welche der Vater resp. Wake und den Meierhof zu Kl. Lengdendem Johann Holle jetzt dessen Erben verpfändet hatte, als Erbportionzugetheilt worden , und wurde, mit Rücksicht auf diese Schuldenmasse,von ihm zu 10000 Thaler angenommen, während die Brüder Georg undFriedrich Moritz das Gut Sennikerode für 20000 *§- annahmen.Die übrigen väterlichen Activa und Passiva sollten zu gleichen Theilenvon den drei Brüdern getragen werden. Es scheinen aber die Passivadie Activa bedeutend überstiegen zu haben, und mehrere Gläubiger erlangtenInimission in die Güter der drei Brüder, welche sämmtlich wieder Kriegs-bestallung annahmen, und theils unter Landgraf Wilhelm von Hessen,theils unter Herzog Georg v. Braunschweig, dienten. Potswendenwar schon 1622 vom Herzog v. Braunschweig dem Thilo Albrechtv. Uslar wieder entzogen, und darüber ein Rechtsstreit anhängig, undThilo Albrecht, welcher 1626 sich noch in Wake aufhielt, aber schondamals wieder Bestallung angenommen, und später für Herzog FriedrichUlrich und Herzog Georg, als deren General-Major und Generallieu-tenant bedeutende Auslagen für Werbung und Sold für 3 Regimenter zuFuss und 2 Regimenter zu Pferde bestritten hatte, erhielt für seine dar-aus erwachsene Forderung von 73000 Thalern das Amt Uslar 1633 erstversetzt und schliesslich von Herzog Georg durch Yerleihungs-Urkundevom Mittwoch nach Michaelis 1634 im Feldlager vor Minden als Mann-lehn für sich und seine männlichen Kachkommen. So bedeutend dieseAcqnisition nun auch war, so gewährte dieselbe, inmitten der Verheerun-gen dieser Gegend während des 3Öjährigen Kriegs, doch nicht die berei-ten Geldmittel, um die älteren Schulden abzubezahlen, und finden wirdaher, dass W T ake, wenn nicht schon bei Lebzeiten Thilo Albrechts,welcher bereits bald nach der Erwerbung des Amts Lslar verstorben ist,so doch nach seinem Tode 1638 den Holleschen Erben zur Erlangungihrer altväterlichen Forderung von 18000 «$ und erwachsenen Zinsen undKosten gerichtlich überwiesen war.

Ba nun die Intraden von W ak e , welches während der Belagerungder Stadt Göttingen im Jahre 1641 gänzlich ruinirt war, wohl den Hol-leschen Erben wenig Aussicht auf Befriedigung wegen Capitals und Zin-sen boten, so gelang es der Vormundschaft für Thilo Albrechts nach-gelassene Kinder mit den Holleschen Erben unterm 12. Februar 1642einen Vergleich zu schliessen, durch welchen der Besitz von Wake derVormundschaft wieder eingeräumt werden sollte, bis zum Abtrage des auf18000 Thaler ermässigten Capitals die Nutzung des Guts Wake für dieauf 900 Thaler behandelten jährlichen Zinsen aber den Holleschen Erbenverblieb.

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