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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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982
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982 III Buch. IL Abtheilung.

Transport 2496,87 Morgen

314,62 Weiden,1600,84 Holzungen,275,34 Wasserstücke und196,80 ertragslose Grundstücke.Summa 4884,47 Morgen vertheilen, und mit 74 *f 13 <p 7 ^Grundsteuer und 11 ^ 9 f Gebäudesteuer jährlich belastet sind.

13. Neu-Wake.

Neu-Wake, sonst Hessendreisch, seit 1819 aber mit dem obigenNamen Neu-Wake genannt, liegt zwischen den Dorfschaften RoringenundWake an der Göttingen-Herzberger Chaussee auf alt PI esse's chem Grundund Boden, und war ein von den Landgrafen von Hessen-Rotenburgzu Erblehn ausgethanes, zur Gemeinde Holzerode catastrirtes Gut, wel-ches durch die Abtretung der Herrschaft PI esse an die Krone Hanno-ver seit 1816 den Hannoverschen Landen mit incorporirt wurde.

Es entstand auf einem zu dem Plesser Walde gehörigen, mit Holznicht bestandenen wüsten Flecke oder Dreische dadurch, dass die Land-grafen Wilhelm und Carl von Hessen-Rotenburg unterm 14. Ja-nuar 1700 ihrem Oberförster Heinrich Lechte zu Holzerode dieConcession ertheilten, diesen wüsten Dreisch nebst einem Stücke Holzurbar zu machen und mit einem Wohnhause zu besetzen, welches zumKrug- und Wirthschaftsbetrieb eingerichtet wurde, und sollte der Lehn-mann für dieses neue Erbleihegut für sich und seine Erben und Nachfol-ger einen jährlichen Erbenzins von 10 Malter Hafer Bovender Gemässund bei V'eränderungsfällen in manu dominante wie serviente eine Lehn-waare von 6 $ entrichten, bei einem Verkaufe sollte aber ausserdem derlOte Pfennig Lehngeld vom neuen Erbenzinsmann entrichtet werden.

Der Sohn des Oberförsters Heinrich Lechte, Johann LudolphLechte, verkaufte nun im Jahre 1743 dieses Erbleihegut, zum Dreischgenannt, an den Besitzer der unteren Rohde-Mühle Daniel Dove für1500 $, und dieser theilte dasselbe seiner an Daniel Münder verhei-ratheten ältesten Tochter Maria Margaretha als ihrem Erbtheil mittelstväterlicher Disposition von 1764 zu, welche dasselbe wiederum ihrer äl-testen Tochter Johanna Christiana Charlotte Münder bei ihrer Ver-heiratung mit Heinrich Christoph Kulle aus Rittmarshausen imJahre 1788 als Heirathsgut mitgab. Dieser Kulle ererbte das Gut beimkinderlosen Ableben seiner ersten Ehefrau, und während er zu einer zwei-ten durch gerichtliche Scheidung später wieder getrennten Ehe schritt,kam er durch übermässigen Aufwand, Streitsucht und Unordnung in seine«wirthschaftlichen Verhältnissen immer mehr zurück, und Hess es im Jahre