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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Landolfshausen und Sehweckhausen. Xeu-Lobitz.

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Joachim Artmer zu Radolfshausen gegen einen jährlichen Erbenzinsvon 1$ und die Verpflichtung die Wiederherbeischafl'ung der vom Er-beDzinsmann Recke dilapidirten Güter auf seine Kosten zu beschaffen.Als aber der Erbenzinsmann und seine Erben, die Wesemänner, dieserVerpflichtung nicht nachgekommen waren, und vielmehr anscheinend mitder Churfürstlichen Cammer, welcher Amtmann Artmer bei seinem Ab-leben mit einem Defekte verhaftet geblieben war, wegen Ueberlassnngdieser Erbenzinsgüter in Verhandlung getreten waren, und den artbarenTheil derselben auch wirklich weiter versetzt hatten, so übertrug das Klo-ster St. Michaelis mittelst Erbenzinsbriefs vom 20. Febr. 1755 die nochübrigen Theile des Erbenzinsguts, nämlich das wüste Land mit den dreiwüsten Holzbergen dem damaligen Schlosshauptmann und Landrath Au-gust Wilhelm von "Wangenheini zu Wake, welcher bereits imBesitze der früher an die v. Uslar gekommenen und zu Wake gezoge-nen Ländereien im Schweckhauser Felde war , und seitdem machten sichdasKgl. Amt Radolfshausen und das (Jut \Y ake den Besitz der Schweck-hauser Berge gegenseitig streitig, erkannten jedoch die beiderseitigen Weide-servituten auf dem streitigen Forstgruude gegenseitig an. Diese Streitig-keiten wurden nun durch den Recess vom 12. Octbr. 1857 und 20. Jan.1858 dahin erledigt; dass das Domanium die zu 124 M. 67 LjR. vermeseenen Schweckhauser Berge, gegen Abtretung von 12 M. 96 QR bestan-dener Forst bei Ke rst lin geröderfeld, dem Gute Wake eigentümlichiiberliess.

12. Neu-Lobitz.

Iseu-Lobitz, ein Rittergut im Dramburger Kreise der Provinz Pom-mern belegen, aber zur Neumärkschen Bitterschaft gehörig, wurde im Jahre1833 von dem Landgerichtsrath Heinrich Ludwig Carl von Wan-genheim auf Rahnwerder erkauft, und diente ihm in dem letzten De-cennio seines Lebens zum eigentlichen Wohnsitz für sich und seine Fa-milie. Nach seinem Tode übernahm durch eine Auseinandersetzung mitder Vormundschaft über die jüngeren Geschwister sein ältester Sohn, ErnstFriedrich Carl, gegenwärtig Ritterschaftsrath der Neumärkschen Rit-terschaft, im Jahre 1862 das Gut Keu-Lobitz zu seinem ausschliesslichenEigenthume und bewohnt dasselbe noch heute , indem er selbst der Be-wirtschaftung des Gutes vorsteht. Dasselbe umfasst eine Totalfläche von48*4,47 Morgen, welche sich im Einzelnen auf2220,61 Morgen Ackerland,7,29 Gärten,268,97 Wiesen ,Latus 2496,87 Morgen