Holtensen bei Hameln.
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e nach Schweden gewendet hatte, blühte während des 17. und 18.Jahrhunderts in den Braunschweig-Lüneburgschen Landen fort, und er-reichte besonders durch den 1655 zum Abte zu St. Michaelis in Lüne-burg erwählten, und darauf von Herzog Chri stian Ludwig zum Land-Hofmeister und ersten Oberaufseher der in Lüneburg gestifteten Ritter-akademie ernannten Stats Friedrich Ton Post ein bedeutendes An-sehen in den Braunschweig-Lüneburgschen Landen. Der ausgebreiteteGrundbesitz der Familie war theils Paderbornsches, theils Gräflich Schau-euburgsches, theils aber auch Braunsehweig-Lüneburgsches Lehn, mit wel-chem viele Allodialbesitzungen vereinigt waren, und der Landhofmeistertheilte sich darin mit seinem Bruder Johann Dietrich. Des Landhof-meisters Stats Friedrich (starb 1071) einziger ihn überlebender SohnChristian Ludwig (geb. 1661, gest. 1707)'war mit Dorothea Eli-sabeth v. Reden verheirathet und erzeugte mit dieser 3 Töchter undI Sohne, wodurch das an sich bedeutende Vermögen sehr zersplittert, unddie Söhne schwer mit Schulden belastet wurden. Daraus waren Concur.sund Sequestrationen entstanden, in welche die Lehngüter w r ie die Allodienverwickelt waren, wodurch eine grosse Verwirrung der Verhältnisse ent-standen war, welche endlich durch die umsichtige und kräftige Vermitt-lung des damaligen Ministers Heinrich von Grote, dessen Gemahlineine geborene von Post war, in der Mitte des 18. Jahrhunderts dahinausgeglichen wurden, dass eine Auseinandersetzung mit den Gläubigernund den verschiedenen Lehnherren und eine Beendigung des Concursver-fahrens erzielt wurde, in dessen Folge der Grossvater der Frau v. Wan-genheim geb. von Post das Gut Holtensen, den Meierhof zu Krü-ckeberg, einen. Zehnten vor Hes sen-0 ld e ndorf und verschiedeneMeiergefälle als freies Allodium erhielt, als solches auf seinen Sohn Hein-rich Joachim Alexander von Post übertrug, von welchem sein ein-ziges Kind, die Frau v. Wangenheim, 1806 diese Besitzungen erbte.Durch ihr Testament vom 22. October 1821 bestimmte sie, wie im bio-graphischen Buche erzählt ist, das Rittergut Holte nsen für ihren ältestenSohn den 1858 verstorbenen Präsidenten Adolf von Wangenheim,und übernahm bei der Erbtheilung zwischen seinen Kindern dessen zwei-ter Sohn der Rittmeister August Adolf Wilhelm Walrab dieses Gut,welches nach der älteren Calenbergschen ritterschaftlichen Matrikel einAreal von 252 Morgen 84 [HR. Calenb. Maasse umfassen sollte, eineAngabe, welche aber gegenwärtig nicht mehr zutreffend ist, da eine Ver-koppelung vor Holtensen verbunden mit einer Gemeinheitstheilung statt-gefunden hat, und der Grundbesitz des Guts dadurch wesentlich verändertund durch die Abfindung aus der Gemeinheit ohne Zweifel auch ver-größert ist.